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Bundeswehr-Schiffe üben mit Gebirgsjägern vor Norwegen

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Die Bundeswehr hat einen neuen Video-Beitrag veröffentlicht, in dem über eine „ungewohnte“ Zusammenarbeit zwischen Gebirgsjägern und Schiffsbesatzungen erzählt wird. Dabei soll das Artilleriefeuer der Fregatten „Mecklenburg-Vorpommern“ und „Lübeck“ sowie der Korvette „Erfurt“ ausschließlich nach den Anweisungen der Aufklärer geführt werden.
Die Trainings fanden dem Bericht zufolge unweit der norwegischen Insel Andøya statt.
„Das Wesentliche für diese Missile Firing Exercise (Feuerübung, Anm. d. Red.) ist, dass die Besatzungen trainieren und üben, um mit ihrem Waffensystem vollends sich vertraut zu machen und vor allem auch das Vertrauen in das Waffensystem beim scharfen Schuss zu bekommen, denn wir können vieles simulieren, aber das 'Live Firing' schafft nochmal Adrenalinstöße in der Besatzung, die auch dann tatsächlich zum gewünschten Erfolg führen“, so Michael Sauerborn, Test-Direktor von Missile Firing Exercise.
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Zu einem ungewohnten Schwerpunkt der Missile Firing Exercise gehörte laut dem Beitrag, dass die Marine gemeinsam mit Artilleriebeobachtern der Gebirgsjägerbrigade 23 trainierten.
„Das Besondere in diesem Jahr ist, dass wir auch das sogenannte Landzielschießen üben, also Naval Gunfire Support (Marinefeuerunterstützung, Anm. d. Red.), eine Fähigkeit, die die Einheiten haben, die wir aber selten in Schießgebieten üben können. Und auch hierfür ist das Schießgebiet in Norwegen wunderbar geeignet, weil die Range uns hier auch einen Zielgarten auf Inseln aufgebaut hat, wo wir richtig Ziele haben und mit dem Deutschen Heer, den Spottern, das gelenkte Schießen üben können“, fuhr Sauerborn fort.
Für die Übung werden die Gebirgsjäger in Schießgebiet mit einem Bordhubschrauber der „Mecklenburg-Vorpommern“ abgesetzt. Von dort aus müssen sie als Aufklärer das Artilleriefeuer der Schiffe dirigieren.
„Spotter (Aufklärer, Anm. d. Red.) sind dafür zuständig, dass das Feuer der Schiffe, wenn sie auf Landziele schießen, an Land auch zielgerichtet dort hingeht, wo die Landstreitkräfte es zur Unterstützung brauchen", erzählt Konstantin Wibbeler, ein Spotter.
Beim segenannten Naval Gunfire Support gelten also die Spotter als die Augen der Schiffe. Die Schiffsartillerie schießt ausschließlich nach den Anweisungen der Beobachter an Land. So müssen Spotter und Schiffsartillerie dabei präzise zusammenarbeiten, damit die Schüsse im Ziel landen.
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Die Bilanz des Leiters fiel dabei positiv aus.
„Anfänglich spürt man immer noch etwas Unsicherheit, aber das ist von Tag zu Tag immer mehr der Professionalität gewichen, das beeindruckt mich tief“, schlussfolgerte Sauerborn.
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