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Corona-Krise: Bundesbank zum ersten Mal seit 1979 ohne Gewinnausschüttung an den Bund

© SNA / Alexej SuchorukowEuro-Währung (Symbolbild)
Euro-Währung (Symbolbild) - SNA, 1920, 03.03.2021
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Die geldpolitischen Krisenmaßnahmen in der Corona-Pandemie haben sich deutlich in der Bilanz der Deutschen Bundesbank niedergeschlagen. Das führt dazu, dass zum ersten Mal seit 1979 kein Gewinn ausgeschüttet wird.
Die Corona-Krise hat tiefe Spuren in der Bilanz der Deutschen Bundesbank hinterlassen: Erstmals seit 1979 fällt die Überweisung aus Frankfurt für den Bundesfinanzminister aus. „Die erhöhte Risikovorsorge ist der Hauptgrund, weshalb die Bundesbank für 2020 ein ausgeglichenes Jahresergebnis ausweist und zum ersten Mal seit 1979 keinen Gewinn ausschüttet“, sagte Bundesbank-Präsident Jens Weidmann.

2019 noch 5,85 Milliarden Gewinn

Noch ein Jahr zuvor durfte sich Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) über eine vergleichsweise üppige Überweisung aus Frankfurt freuen: 2019 hatte die Bundesbank mit 5,85 Milliarden Euro den höchsten Gewinn seit der Finanzkrise erzielt – vor allem, weil sie weniger Geld für mögliche Risiken aus der gemeinsamen Geldpolitik unter Führung der Europäischen Zentralbank (EZB) zurücklegte.
In der Corona-Krise hat die EZB den Kauf von Staats- und Unternehmensanleihen wieder deutlich ausgeweitet. Nach Einschätzung der Bundesbank haben damit die Ausfallrisiken wieder zugenommen, daher stockte sie ihre sogenannte Wagnisrückstellung um 2,4 Milliarden Euro auf 18,8 Milliarden Euro auf.
Symbol der Bundesagentur für Arbeit - SNA, 1920, 02.03.2021
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