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Studie: Deutlicher Anstieg von Neuinfektionen im Spitzensport über die Wintermonate

© REUTERS / KAI PFAFFENBACHWettkämpfe im Frauen-Skispringen in Oberstdorf, 28. Februar 2021
Wettkämpfe im Frauen-Skispringen in Oberstdorf, 28. Februar 2021 - SNA, 1920, 03.03.2021
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Trotz umfassender Hygienemaßnahmen, häufiger Tests und Wettbewerben vor leeren Rängen hat die Zahl der Infektionen mit Covid-19 im Spitzensport deutlich zugenommen. Zu diesem Schluss kommt eine aktuelle Studie unter der Federführung der Abteilung Sportmedizin am Tübinger Universitätsklinikum.
Seit dem Frühjahr 2020 haben mehr als 2900 Leistungssportler aus Deutschland und Österreich an der Online-Befragung teilgenommen. Eine erste Befragung erfolgte im Frühjahr 2020, eine zweite im Dezember 2020. Insgesamt nahmen bis Mitte Februar 767 Profisportler, 1360 Bundeskaderathleten und 1179 Landeskaderathleten an der Erhebung teil, knapp 38 Prozent der Befragten gehörten der Nationalmannschaft ihrer Sportart an.
Die Auswertung der Studie hat laut einer aktuellen Pressemitteilung des Universitätsklinikums Tübingen gezeigt, dass sich die Zahl der Neuinfektionen in den Wintermonaten signifikant erhöht hat. Hatten bis Ende November 2020 lediglich 1,1 Prozent der Athleten angegeben, positiv auf Sars-Cov-2 getestet worden zu sein, stieg der Anteil der Infizierten im zweiten Abfragezeitraum auf 6,5 Prozent. 0,5 Prozent des Gesamtkollektivs musste stationär im Krankenhaus behandelt werden.
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„Überrascht waren der Studienleiter Christof Burgstahler (Tübingen) und seine österreichischen Kollegen Jürgen Scharhag (Wien), Wolfgang Schobersberger (Innsbruck) und Josef Niebauer (Salzburg) über den hohen Anteil von Athletinnen und Athleten, die in Quarantäne mussten. 21,8 Prozent der Sportlerinnen und Sportler gaben im ersten Abfragezeitraum an, in Quarantäne gewesen zu sein. Dieser Anteil stieg signifikant auf 35,5 Prozent im zweiten Zeitraum an, wobei 17 davon angaben, sogar drei Mal in Quarantäne gewesen zu sein“, heißt es in der Pressemitteilung.
Darüber hinaus haben die Befragungen ergeben, dass sich die Spitzensportler zunehmend Sorgen um die eigene Gesundheit (27 Prozent), die Karriere (32 Prozent) und den Sport im Allgemeinen (51 Prozent) machen.
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