Tragischer Unfall in Nordhessen: Kind bricht auf zugefrorenem See ein

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Rettungswagen (Symbolbild) - SNA, 1920, 02.03.2021
Ein acht Jahre alter Junge ist am Montag auf einem zugefrorenen See in Nordhessen eingebrochen. DPA meldet am Dienstagmorgen unter Berufung auf die Polizei, dass das Kind verstorben ist.
Zur Tragödie kam es laut der Polizei am frühen Montagabend, als das Kind beim Spielen in Großalmerode-Rommerode in einem zugefrorenen See im hessischen Werra-Meißner-Kreis eingebrochen ist.

„Etwa zehn Meter von der Ufernähe entfernt, brach der Junge plötzlich und ohne Fremdeinwirkung in das Eis ein und konnte sich nicht mehr selbständig aus dem Gewässer befreien“, heißt es in der Polizeimitteilung.

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Ein anderes Kind, das mit dem Jungen unterwegs gewesen war, soll Hilfe geholt haben. Mehrere Taucher, eine Polizeihubschrauber mit Wärmebildkamera wurden bei der Suche des Jungen eingesetzt. Nach knapp einer Stunde wurde das bewusstlose Kind an Land gezogen.
„Dort wurden sofortige Reanimationsmaßnahmen eingeleitet und noch während dieser Maßnahmen wurde der Junge mit einem Rettungshubschrauber ins Klinikum nach Kassel verlegt.“
Der Junge war in kritischem Zustand. Ärzte hätten stundenlang um das Leben des Jungen gekämpft, um kurz vor Mitternacht aber seinen Tod feststellen müssen, so die Polizei am frühen Dienstagmorgen.
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