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„Ibiza-Video“: Auslieferung des mutmaßlichen Hintermanns steht nichts im Weg

© AFP 2021 / HANS PUNZÖsterreichs damaliger FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache hält nach der Veröffentlichung des "Ibiza - Videos" eine Pressekonferenz in Wien, 18. Mai, 2019.
Österreichs damaliger FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache hält nach der Veröffentlichung des Ibiza - Videos eine Pressekonferenz in Wien, 18. Mai, 2019.  - SNA, 1920, 02.03.2021
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Ein Gericht in Berlin hat einem Medienbericht zufolge entschieden, dass der mutmaßliche Drahtzieher des „Ibiza-Videos“ nach Österreich ausgeliefert werden soll.
Das Kammergericht Berlin habe entschieden, dass eine Auslieferung zulässig sei, sagte Gerichtssprecherin Lisa Jani am Dienstag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Der heute 40 Jahre alte Mann, der mit europäischem Haftbefehl gesucht wurde, war Mitte Dezember 2020 in der deutschen Hauptstadt festgenommen worden.
Die Gerichtssprecherin sagte, es gehe dabei nicht um die Fertigung der Aufzeichnungen, sondern um mögliche Erpressung im Zusammenhang mit dem Video sowie mutmaßliche Drogen-Straftaten. Bei der Staatsanwaltschaft hieß es: „Das Auslieferungsverfahren ist in Gange.“
Julian Assange Poster  - SNA, 1920, 04.01.2021
Washington wird Assanges Auslieferung weiterhin anstreben – US-Justiz
Das im Mai 2019 veröffentlichte Video hatte zum Sturz der Regierung von konservativer ÖVP und rechter FPÖ geführt. Der damalige FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache wirkte auf dem heimlich aufgenommenen Video anfällig für Korruption.
Wann der 40-Jährige Deutschland verlassen muss, blieb zunächst unklar. Nach dpa-Informationen soll er zuvor noch vom Wirecard-Untersuchungsausschuss des Bundestages als Zeuge befragt werden.
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