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Fast die Hälfte im Februar zeitweise im Homeoffice – Befragung

© CC0 / Karolina GrabowskaHomeoffice (Symbolbild)
Homeoffice (Symbolbild) - SNA, 1920, 02.03.2021
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Das Arbeitsmodell „Homeoffice“ floriert im zweiten Lockdown. Fast die Hälfte der Beschäftigten arbeitet zeitweise von zuhause aus. Allerdings steigen derzeit auch die Klagen über Stress. Das ergibt eine Befragung des Bonner Forschungsinstituts zur Zukunft der Arbeit (IZA).
Mitte Februar sollen 49 Prozent aller abhängig Beschäftigten zumindest zeitweise von zuhause aus gearbeitet haben. Das berichtet der Spiegel und beruft sich dabei auf eine repräsentative Befragung des Bonner Forschungsinstituts zur Zukunft der Arbeit (IZA) für das Bundesarbeitsministerium.
Das sind laut IZA 13 Prozent mehr als im ersten Lockdown und mehr als eine Verdoppelung von Homeoffice im Vergleich zur Zeit vor der Pandemie. Über die Hälfte der Arbeitnehmer verbringt dabei sogar 80 Prozent ihrer Arbeitszeit am Heimarbeitsplatz. Nur knapp fünf Prozent dagegen arbeiten weniger als 20 Prozent der Zeit von zu Hause aus.
Zubehör in Form von Computer, Laptops und Tablets werden mittlerweile einer Mehrheit von 85 Prozent der Beschäftigten gestellt. Anders sieht es bei Smartphones und Handys aus. Da sollen es lediglich 44 Prozent sein. Am seltensten kriegen Arbeitnehmer Büromöbel gestellt, das gilt nur für jeden Zehnten. Acht Prozent erhalten nach der Befragung überhaupt keine Arbeitsmittel, wobei mit sechs Prozent Männer und mit elf Prozent Frauen betroffen sein sollen.
DSL-Anschluss (Symbolbild) - SNA, 1920, 01.03.2021
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Und warum nicht im Homeoffice?

Von den übrigen 50 Prozent arbeiten laut der Befragung 86 Prozent aus einem einfachen Grund nicht im Homeoffice: Die Arbeit ermögliche ihnen dies schlichtweg nicht. 28 Prozent war außerdem der Kontakt zu Kollegen wichtig und 19 Prozent wollten Arbeit und Privatleben trennen. Auch spielten in ähnlich vielen Fällen die technischen Voraussetzungen zuhause eine Rolle. Nur sieben Prozent argumentierten, dass Homeoffice in ihrem Unternehmen nicht gern gesehen sei.
Die Befragung hat auch nach dem Stressempfinden gefragt. 42 Prozent gaben an, derzeit stark oder sehr stark belastet zu sein. Das Belastungsempfinden war dabei bei Frauen mit 48 Prozent gegenüber Männern mit 36 Prozent deutlich erhöht. Die Lebenszufriedenheit, die in diesem Zuge auch ermittelt wurde, erreichte einen Durchschnittswert von 6,7. Im April 2020 hatte der Wert in einer ähnlichen Ermittlung in Deutschland noch 7,4 betragen.
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