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Europäische Firmen steuern auf 2,7 Grad Erderwärmung zu – Studie

© SNA / Natalia SeliwerstowaEmissionen (Symbolbild)
Emissionen (Symbolbild) - SNA, 1920, 02.03.2021
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Europäische Unternehmen streben mit ihren derzeitigen Klimazielen und Emissionen zur Jahrhundertwende eine globale Erderwärmung von 2,7 Grad an, berichtet DPA am Dienstag unter Verweis auf eine Studie.
Nach Angaben des „Carbon Disclosure Project“ (CDP) verfolgen 56 Prozent der knapp 1000 vom untersuchten Unternehmen bislang eine solche Strategie. Positiv dabei sei, dass immer mehr Firmen überhaupt einen Plan zur Senkung ihrer klimaschädlichen Emissionen erstellen.
„Der europäische Unternehmenssektor läuft heiß. Von den aktuellen Ambitionen ausgehend, ist er auf einem 2,7-Grad-Pfad der Erderwärmung – mehr als ein Grad mehr, als wir nach Ansicht der Klimawissenschaft erreichen dürfen, um die katastrophalsten Auswirkungen des Klimawandels zu vermeiden“, sagte der Exekutivdirektor des CDP, Maxfield Weiss.
Unternehmen in Schweden, Dänemark und der Schweiz zeigen mit einem Unter-Zwei-Grad-Pfad das beste Ergebnis. Die Emissionen der Firmen in Großbritannien, Belgien und Italien würden die Erde sogar auf drei Grad bis 2100 erwärmen, so die Analyse.
CO2-Emissionen (Symbolbild) - SNA, 1920, 05.02.2021
Klimawandel für Corona verantwortlich?
Die gemeinnützige Organisation CDP mit Sitz in London sammelt jährlich mit standardisierten Abfragen Daten und Ziele von Firmen über ihre Anstrengungen, den Klimawandel und dessen Auswirkungen zu begrenzen, und rechnet auch indirekt verursachte Emissionen ein. Damit will man eine Vergleichbarkeit für Aktionäre und die Öffentlichkeit schaffen.
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