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Angeblich fälschungssicher: Von der Leyen verspricht Gesetz über „grünen“ Impfpass schon ab März

© AFP 2021 / JENS SCHLUETEREinwilligungserklärung und das WHO-Impfzertifikat, in das vorerst die Covid-Impfung eingetragen wird
Einwilligungserklärung und das WHO-Impfzertifikat, in das vorerst die Covid-Impfung eingetragen wird - SNA, 1920, 01.03.2021
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Laut der EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen wird bereits im März ein Gesetzentwurf für einen digitalen „grünen“ Pass für Corona-Geimpfte vorliegen.
Damit werde klar, welche Daten der EU-einheitliche Impfnachweis enthalten und wie er konkret aussehen solle, erzählte von der Leyen am Montag den CDU/CSU-Abgeordneten im Europaparlament. Nach dem EU-Gipfel am Donnerstag sagte die CDU-Politikerin noch, in den nächsten Monaten sollten dann die technischen Voraussetzungen für einen digitalen Pass geschaffen werden. Damit dieser ein Erfolg werde, bräuchte man die Unterstützung aller Mitgliedsstaaten. „Auch Sie in Deutschland müssen die Voraussetzungen dafür schaffen“, so die 62-Jährige.
Ob der Impfpass Erleichterungen bei Reisen, dem Besuch von Restaurants oder Veranstaltungen mitbringen würde, bleibt offen. Jedes Land könne dies für sich selbst entscheiden, teilte EU-Ratschef Charles Michel dazu mit. Viele Länder treiben eine solche Entscheidung jedoch an, darunter die Urlaubsländer Griechenland und Österreich. In Polen, Rumänien und Estland existieren solche Vorteile bereits, Dänemark und Schweden forcieren sie ebenfalls. Der Impfpass heißt schon deshalb grün, weil der israelische „Grüne Pass“ als Vorbild gilt. Dort haben bereits über 35 Prozent wenigstens die erste Impfdosis bekommen. Corona-Genesene und Geimpfte dürfen seit einer Woche unter anderem wieder in Fitnessstudios, Theater und zu Sportereignissen.

Was soll der EU-Nachweis enthalten?

Bisher wird jede Impfung in das bekannte gelbe Büchlein, also in das internationale Zertifikat der WHO, eingetragen. Der neue EU-einheitliche Impfpass für die Corona-Impfung soll jedoch laut der Einigung der EU-Vertreter neben den Basisinformationen zu Personalien, dem verwendeten Impfstoff und der ausstellenden Behörde auch einen QR-Code als eine Art elektronisches Siegel umfassen. Man wolle damit den Impfstatus einer Person rasch und eindeutig feststellen können, heißt es in den Richtlinien. Später könnten damit weitere Informationen verlinkt werden. Ziel ist auch, dass Corona-Geimpfte fälschungssicher ihre Immunisierung nachweisen können. Ein einheitlich lesbares Dokument mit QR-Code könnte man dann auf Papier oder auf dem Smartphone bei sich tragen, ähnlich wie ein Bahnticket. Dazu müssen die nationalen Systeme der 27 EU-Staaten vergleichbar ausgestaltet beziehungsweise verknüpft werden.
Bevor der separate EU-einheitliche Impfpass für die Covid-19-Impfung kommt, werden die Corona-Impfungen in die allgemeinen internationalen Impfzertifikate der WHO eingetragen, die auf dem Bild zu sehen sind. - SNA, 1920, 26.02.2021
„Grüner“ Impfpass für EU beschlossen - und schon will ihn deutscher Landeschef bei Inlandsreisen
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