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Raumfahrer werden Loch auf ISS mit Harz nordafrikanischer Nadelholzbäume flicken

© SNA / Russische Raumfahrtbehörde Roskosmos / Zur BilddatenbankDie Mitglieder der 64. ISS-Langzeitexpedition (v.l.n.r): NASA-Astronautin Kathleen Rubins und die Roskosmos-Raumfahrer Sergej Ryschikow (Kommandant) und Sergej Kud-Swertschkow kurz vor dem Start. Baikonur, 14. Oktober 2020
Die Mitglieder der 64. ISS-Langzeitexpedition (v.l.n.r): NASA-Astronautin Kathleen Rubins und die Roskosmos-Raumfahrer Sergej Ryschikow (Kommandant) und Sergej Kud-Swertschkow kurz vor dem Start. Baikonur, 14. Oktober 2020 - SNA, 1920, 01.03.2021
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Eine undichte Stelle auf der Internationalen Weltraumstation ISS wird mit einem speziellen Klebstoff auf der Basis von Harz nordafrikanischer Nadelholzbäume geflickt. Das geht aus den von der US-Raumfahrtbehörde NASA übertragenen Funkgesprächen zwischen russischen Kosmonauten und der Flugleitzentrale hervor.
Im Oktober vergangenen Jahres war im Zwischenraum des russischen Moduls „Swesda“ (Stern) ein 4,5 Zentimeter langer dünner Riss entdeckt worden, der provisorisch gestopft wurde. In dieser Woche wird er ordentlich abgedichtet. Zuerst sollen Sergej Ryschikow und Sergej Kud-Swertschkow den Riss an beiden Enden ausbohren, damit er nicht weiter ausfließt.
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Keine Bedrohung für das ISS-Team

Ein Luftleck auf der ISS war erstmals im September 2019 entdeckt worden. Für die Besatzung der ISS bestehet keine Gefahr: Der Riss entspricht einer Öffnung von 0,2 Millimeter Durchmesser, durch die der Luftdruck in der Station täglich um 0,4 Millimeter der Quecksilbersäule sinkt. Von einer Lebensbedrohung sprechen Experten bei einem Druckabfall von 0,5 Millimetern pro Stunde.
Im „Swesda“-Modul werden noch etwa drei undichte Stellen vermutet. Die ISS bekommt regelmäßig Nachschub, darunter Luft, Stickstoff und Sauerstoff. Neben den beiden Russen arbeiten an Bord der ISS derzeit vier US-Amerikaner und ein Japaner.
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