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Mehrheit der Deutschen für Lockerung des Lockdowns, Viele gegen Fan-Rückkehr in der Bundesliga

© CC0 / Free-PhotosWas in der Nacht geschah
Was in der Nacht geschah - SNA, 1920, 01.03.2021
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Ex-Präsident Trump schließt Neugründung von eigener Partei aus; Große Mehrheit der Deutschen für Lockerung des Corona-Lockdowns; FDP fordert Öffnungsperspektive für weitere Branchen; Papierfabriken produzieren mehr Kartons wegen Corona; Viele gegen Fan-Rückkehr in der Bundesliga; Nomadland siegt bei den Golden Globes
SNA präsentiert Ihnen in Kürze, was in der Nacht zum Montag geschehen ist.

Ex-Präsident Trump schließt Neugründung von eigener Partei aus

Bei seinem ersten öffentlichen Auftritt seit seinem Ausscheiden aus dem Amt hat der frühere US-Präsident Donald Trump die Neugründung einer eigenen Partei ausgeschlossen. Man habe die republikanische Partei, sagte Trump in Orlando bei der Konferenz CPAC, einer Veranstaltung konservativer Aktivisten. Sie werde vereint und stärker als je zuvor sein. Trump übte scharfe Kritik an der Politik seines Nachfolgers, Joe Biden, dem Trump den katastrophalsten ersten Monat eines Präsidenten in der modernen Geschichte bescheinigte. Trumps Auftritt wurde von den Konferenzteilnehmern mit frenetischem Beifall und „USA, USA, USA“-Rufen begleitet.

Große Mehrheit der Deutschen für Lockerung des Corona-Lockdowns

Eine große Mehrheit der Deutschen spricht sich für Lockerungen der Corona-Beschränkungen aus. Einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur zufolge ist nur noch gut ein Drittel für eine Beibehaltung oder Verschärfung. 43 Prozent meinen dagegen, der Lockdown sollte bei den Beratungen mit den Ministerpräsidenten der Länder übermorgen weiter gelockert werden. 17 Prozent sind sogar für eine komplette Rückkehr zur Normalität. Fünf Prozent machten keine Angaben.
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FDP fordert Öffnungsperspektive für weitere Branchen

Die FDP fordert vor den Spitzenberatungen von Bund und Ländern in der Corona-Pandemie weitere Öffnungsschritte. Es sei erfreulich, dass die Friseure wieder öffnen dürfen. Systematisch sei das allerdings nicht, weil es auch in anderen Branchen vergleichbare Hygienekonzepte gebe, sagte der Erste Parlamentarische Geschäftsführer der FDP-Bundestagsfraktion, Marco Buschmann, der Deutschen Presse-Agentur. Er wies darauf hin, dass es schon Abweichungen einiger Bundesländer von der Linie von Bundeskanzlerin Angela Merkel gebe. Man brauche deshalb dringend einen bundesweiten Stufenplan, der Orientierung gebe und Perspektive schaffe. Die Bundeskanzlerin und ihr Kanzleramtsminister dürften die Menschen nicht schon wieder enttäuschen, so Buschmann.

Papierfabriken produzieren mehr Kartons wegen Corona

Weniger Papier, mehr Pappe: Die Corona-Pandemie hat den Strukturwandel in der deutschen Papierindustrie verschärft. Die heimischen Fabriken stellten im vergangenen Jahr 12,4 Millionen Tonnen Verpackungen her und damit 2,6 Prozent mehr als im Vorjahr, teilte der Verband Deutscher Papierfabriken heute mit. Ein Grund für den Anstieg war die erhöhte Nachfrage nach Kartons für den Online-Handel. 2019 lag das Plus deutlich niedriger. Die Herstellungsmenge des grafischen Papiers, für Zeitungen und Werbeprospekte, brach hingegen um 15,1 Prozent auf sechs Millionen Tonnen ein. Dieses Marktsegment verlor weiter an Boden, 2019 waren es minus 8,3 Prozent gewesen.

Viele gegen Fan-Rückkehr in der Bundesliga

Die Mehrheit der Deutschen ist einer Umfrage zufolge für Geisterspiele in der Fußball-Bundesliga bis Saisonende. Angesichts der aktuellen Corona-Lage wollen 61 Prozent der Bundesbürger laut einer repräsentativen Erhebung des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur nicht, dass bis zum letzten Spieltag im Mai wieder Zuschauer in den Arenen zugelassen werden. Vor den Beratungen von Bundeskanzlerin Angela Merkel mit den Länderchefs über das weitere Vorgehen in der Pandemie waren nur 23 Prozent der Befragten dafür, die Stadien bald wieder zu öffnen.
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Nomadland siegt bei den Golden Globes

Das Road-Movie „Nomadland“ von Regisseurin Chloé Zhao hat den Golden Globe als bestes Filmdrama gewonnen. Das gab der Verband der Auslandspresse in der Nacht bekannt. Zhao holte für den Film auch die Regie-Trophäe, erst als zweite Frau in der Geschichte der 1944 erstmals vergebenen Auszeichnung. Sie erzählt in dem auf einem Sachbuch basierenden Film die Geschichte einer 60-Jährigen, die sich nach dem Tod ihres Mannes mit prekären Jobs über Wasser hält und als moderne Nomadin im Wohnwagen durch die USA zieht. Die Golden Globes wurden in Beverly Hills und New York zum 78. Mal vergeben.
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