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Bürger der Eurozone halten ihr Geld zusammen – Sparquote im Lockdown steigt

© CC0 / Jacqueline Macou / PixabaySparschwein (Symbolbild)
Sparschwein (Symbolbild) - SNA, 1920, 01.03.2021
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Einer neuen Studie zufolge legen die meisten Bürger der Euro-Zone deutlich mehr Geld auf die hohe Kante als vor dem Corona-Lockdown. Das ergab eine Untersuchung, die sich auf Daten der Europäischen Zentralbank bezieht.
Den Untersuchungen zufolge haben die Bürgerinnen und Bürger der Euro-Zone, der 19 Staaten angehören, im Jahr 2020 insgesamt rund 585 Milliarden Euro zusätzlich auf ihre Sparkonten gebucht, was einer Zunahme um immerhin 48 Prozent entspricht.
Die Sparfüchse der Euro-Zone sind nicht – wie von vielen erwartet – die Deutschen, sondern die Franzosen, die 2020 pro Kopf der Bevölkerung rund 2200 Euro zusätzlich ansparten. Die Deutschen folgen aber mit durchschnittlich 1800 Euro pro Kopf auf Platz zwei und haben damit ihr Sparvolumen um 37 Prozent erhöht. Platz drei nimmt Italien mit 1300 neu angesparten Euro pro Kopf ein.
Euro-Banknoten - SNA, 1920, 03.02.2021
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Interessanterweise haben die Firmen Deposit Solutions und Barkow Consulting auch die Sparbereitschaft der Briten während der Corona-Pandemie separat untersucht. Und im Vereinigten Königreich, das sich bekanntlich von der EU abgenabelt hat, allerdings auch noch nie der Eurozone angehörte, wurde sogar noch mehr gespart als auf dem Festland. Demnach hat jeder Brite 2020 durchschnittlich 2500 Euro zusätzlich gespart.
Die Daten werden indirekt vom Statistischen Bundesamt bestätigt, das unlängst publizierte, dass 2020 jeder Deutsche durchschnittlich 16 Euro von 100 Euro verfügbarem Einkommen zur Seite gelegt habe.
Die Zahlen sind – wie schon angemerkt – Durchschnittswerte. Natürlich sagen sie nichts darüber aus, ob auch tatsächlich alle Deutschen bzw. alle Bürger der Euro-Zone in der Lage waren, mit ihren Einkommen etwas ansparen zu können. Das ist immer wieder einer der leidenschaftlich diskutierten Streitpunkte bei solchen Studien.
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