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Schalke trennt sich von Trainer Gross und Sportchef Schneider – Medien

© REUTERS / THOMAS KIENZLETrainer des FC Schalke 04 Christian Gross (Stuttgart, 27.02.2021)
Trainer des FC Schalke 04 Christian Gross (Stuttgart, 27.02.2021) - SNA, 1920, 28.02.2021
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Der FC Schalke 04 taumelt der 2. Liga entgegen. Nach Berichten über einen Spieler-Aufstand und dem 1:5 in Stuttgart müssen nun Medien zufolge Trainer Christian Gross und Sportchef Jochen Schneider gehen.
Bundesliga-Schlusslicht FC Schalke 04 hat sich Medien zufolge von Trainer Christian Gross und Sportvorstand Jochen Schneider getrennt. Die stark vom Abstieg bedrohten Gelsenkirchener reagierten demnach laut Sport1 und Sky am Sonntag nach dem 1:5 beim VfB Stuttgart einen Tag zuvor, durch das die Chancen des Clubs auf den Klassenverbleib auf ein Minimum gesunken sind, teilt die Deutsche Presse-Agentur am Sonntag mit. Die Frage nach dem nächsten Chefcoach blieb zunächst offen, die sportliche Gesamtverantwortung trägt bis auf Weiteres Peter Knäbel, wie der Tabellenletzte am Sonntag mitteilte.
Schon vor der Partie hatten Medienberichte für Unruhe gesorgt, denen zufolge einige Spieler bei Schneider auf die Ablösung des Schweizer Fußballlehrers gedrängt haben sollen. Schneider hatte dies zunächst abgelehnt. Gross schloss nach der Pleite in Stuttgart einen Rücktritt aus.
Der 66-Jährige war kurz nach Weihnachten als vierter Schalke-Coach in dieser Saison vorgestellt worden. Schon nach dem zweiten Spieltag hatten sich die Königsblauen von David Wagner getrennt. Manuel Baum konnte den Absturz der Schalker ebenfalls nicht stoppen und wurde im Dezember von Interimslösung Huub Stevens ersetzt, ehe Gross übernahm.
Auch dies stellte sich als Fehlgriff von Schneider heraus, der zuletzt immer wieder wegen seiner Personalpolitik kritisiert worden war. Schon klar war, dass Schneider seinen Posten spätestens zum Saisonende räumen sollte.
Manuel Neuer (L) und Thomas Müller, FC Bayern München, 3. August 2019.  - SNA, 1920, 17.02.2021
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Der von ihm geholte Gross konnte zwar Anfang Januar mit dem Tabellenletzten durch ein 4:0 gegen die TSG 1899 Hoffenheim gerade noch verhindern, dass die Schalker den Bundesliga-Negativrekord von Tasmania Berlin mit 31 Spielen ohne Sieg in Serie einstellten. Doch danach glückte auch Gross mit dem Team nicht mehr viel. Anfang Februar schieden die Schalker in Wolfsburg auch aus dem DFB-Pokal aus.
Mit nur neun Punkten aus 23 Spielen haben die Königsblauen bereits neun Zähler Rückstand auf den Relegationsplatz 16. Acht der elf Pflichtspiele in der kurzen Amtszeit von Gross verloren die Schalker, neben dem Sieg gegen Hoffenheim gelangen lediglich zwei Remis.
Nach dem 0:4 im Revierderby gegen Borussia Dortmund vor einer Woche sollen sich Medienberichten zufolge mehrere Spieler über die Arbeit von Gross beschwert und bei Schneider dessen Rauswurf gefordert haben. Ein Clubsprecher bestritt zwar diese Berichte. Nach dem nächsten Tiefschlag in Stuttgart trennten sich die Schalker aber nun wohl sogar von beiden.
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