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Migranten im Mittelmeer: Sea-Watch rettet dritten Tag in Folge Dutzende Menschen aus Seenot

© AFP 2021 / PABLO GARCIAIn solchen Gumibooten versuchen Schlepper immer wieder Migranten übers Mittelmeer nach Europa zu bringen.
In solchen Gumibooten versuchen Schlepper immer wieder Migranten übers Mittelmeer nach Europa zu bringen. - SNA, 1920, 28.02.2021
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Die deutsche Nichtregierungsorganisation (NGO) Sea-Watch hat den dritten Tag in Folge Migranten im zentralen Mittelmeer aus Seenot gerettet. 73 Menschen, darunter 16 Frauen und Kinder, sind laut der Organisation an Bord der „Sea-Watch 3“ genommen worden.
Wie Sea-Watch am Sonntag auf ihrem Twitter-Konto schrieb, hatten die ehrenamtlichen Helfer in den vorangegangenen beiden Tagen insgesamt rund 145 Menschen aufgenommen. Viele waren entkräftet und wurden medizinisch versorgt. Unter den Geretteten seien auch unbegleitete Minderjährige, hieß es weiter. Bei der Rettung am Samstag eilte die „Sea-Watch 3“ zu Hilfe, nachdem das Schlauchboot der Flüchtlinge Luft verloren hatte.
Damit befinden sich etwa 220 Migranten an Bord des Schiffes. Vor etwas mehr als einer Woche hatte die „Sea-Watch 3“ nach sieben Monaten „Zwangspause“ den Hafen der spanischen Stadt Burriana verlassen, wie die Organisation damals mitgeteilt hatte. Am Donnerstag war die Crew im anvisierten Suchgebiet rund 30 Seemeilen vor der Küste Libyens angekommen.
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Dutzende Menschen haben in diesem Jahr bereits ihr Leben im zentralen Mittelmeer verloren. Die Vereinten Nationen rechnen nach eigenen Angaben mit ungefähr 170 Toten. Dem italienischen Innenministerium zufolge kamen 2021 bislang rund 4500 Bootsmigranten in dem Mittelmeerland an. Im selben Zeitraum des Vorjahres waren es circa 2350. Italien ist oft das Ziel von Menschen, die von der Küste Libyens aus ablegen. Das nordafrikanische Land ist ein Transitland für Migranten auf dem Weg nach Europa.
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