Registrierung erfolgreich abgeschlossen!
Klicken Sie bitte den Link aus der E-Mail, die an geschickt wurde

Riesiger Eisberg in der Antarktis abgebrochen

Abonnieren
In der Antarktis hat sich ein Eisberg gelöst, der in etwa halb so groß wie das Saarland sein soll. Dies teilte die Organisation British Antarctic Survey (BAS) am Freitag mit. Auf ihrem YouTube-Kanal erschien neulich ein Video, das einen Riss im Brunt-Schelfeis zeigte.
Der Eisberg brach am Freitag im 150 Meter dicken Brunt-Schelfeis ab. Seine Fläche beträgt laut der Pressemitteilung von BAS 1270 Quadratkilometer, was DPA zufolge etwa der halben Größe des Saarlandes entspricht.
Der Koloss löste sich unweit der britischen Forschungsstation Halley VI.
Gewaltige Welle nach Gletscher-Abbruch: Fischer eilen davon - SNA, 1920, 11.01.2021
Gewaltige Welle nach Gletscher-Abbruch: Fischer eilen davon – Video
Das zwölfköpfige Forschungsteam hatte laut der Mitteilung die Station bereits Anfang des Monats wegen des anbrechenden antarktischen Winters verlassen. Es sei unwahrscheinlich, dass die Basis vom Kalben des Schelfeises, wie das Entstehen von Eisbergen genannt wird, betroffen sei, so das BAS.
Antarktische Küste - SNA, 1920, 03.02.2021
Meeresspiegelanstieg: Antarktis schmilzt anders als erwartet
Schon lange hatten britische Forscher unweit ihrer Station einen Riss beobachtet. BAS-Mitteilung zufolge habe sich dieser im Januar um bis zu einen Kilometer pro Tag verlängert. Am Freitag war es schließlich soweit.
„Unsere BAS-Teams sind seit Jahren auf das Kalben eines Eisbergs vom Brunt-Schelfeis vorbereitet. Wir überwachen das Schelfeis täglich mithilfe eines automatisierten Netzwerks hochpräziser GPS-Instrumente, die die Station umgeben. Diese messen, wie sich das Schelfeis verformt und bewegt. Wir verwenden auch Satellitenbilder der ESA, der Nasa und dem deutschen Satelliten TerraSAR-X. Alle Daten werden zur Analyse an Cambridge übermittelt, sodass wir wissen, was im antarktischen Winter passiert, wenn sich keine Mitarbeiter auf der Station befinden (...)“, erklärte die BAS-Direktorin und Professorin Dame Jane Francis.
Newsticker
0
Um an der Diskussion teilzunehmen,
loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich
loader
Chats
Заголовок открываемого материала