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US-Luftschlag in Syrien: Pentagon antwortet auf Lawrows Vorwurf der späten Benachrichtigung

© Foto : DoD / Lisa FerdinandoEhrenwache der US-Armee vor dem Pentagon in Washington (Archivbild)
Ehrenwache der US-Armee vor dem Pentagon in Washington (Archivbild) - SNA, 1920, 26.02.2021
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Der Pentagon-Sprecher John Kirby hat die Aussagen des russischen Außenministers Sergej Lawrow zur späten Benachrichtigung über den US-Luftangriff in Syrien kommentiert. Ihm zufolge ist Moskau ausreichend informiert worden.
„Ich bin froh, dass der (russische – Anm. d. Red.) Außenminister bestätigte, dass sie tatsächlich über die Konfliktverhütungskanäle informiert wurden. Daher schätze ich, dass er dies bestätigen wollte. Und wir haben das getan, was wir für eine relevante Benachrichtigung hielten ... Dies sollte niemanden schockieren. Wir werden alles tun, um benachrichtigen zu können, aber wir werden auch alles tun, um unsere Streitkräfte zu schützen“, sagte Kirby.
Zuvor sagte Lawrow, dass die Information einige Minuten vor dem Angriff „nichts bedeutet“.
Er erinnerte daran, dass sich die Vereinigten Staaten illegal in Syrien aufhalten und gegen alle Normen des Völkerrechts, einschließlich der Resolution des UN-Sicherheitsrates zur Lösung der Situation im Land, verstoßen würden.
Die Vereinigten Staaten hatten am Donnerstag einen Luftangriff in Syrien gegen Objekte, die mit pro-iranischen Milizen verbunden sein sollen, verübt.
Nach Angaben des Pentagons wurden dabei einige Einrichtungen der schiitischen Gruppierungen getroffen, die vom Iran unterstützt werden.
US-Angriff in Syrien (Archivbild) - SNA, 1920, 26.02.2021
Auf Bidens Befehl: USA fliegen in Syrien Angriffe gegen pro-iranische Milizen
Washington bezeichnete das Bombardement als Vergeltung für einen Raketenangriff auf die Truppen der USA und ihrer Verbündeten am 15. Februar im Irak, bei dem ein Mitarbeiter eines US-Unternehmens getötet und einige Soldaten verletzt wurden.
Laut US-Verteidigungsminister Lloyd Austin ist sich das US-Militär sicher, dass der jetzige Schlag die gewählten Ziele getroffen hat. Nach Angaben der Zeitung „The Washington Post“ wurden bei dem Angriff einige Menschen getötet.
Die Regierung in Damaskus kritisierte die Schläge als „US-amerikanische Aggression“. Auch Moskau bezeichnete den US-Schlag als „unzulässige Verletzung der internationalen Rechtsnormen“.
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