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Sputnik V: EU-Zulassungsverfahren könnte Monate dauern

© SNA / Wladimir TrefilowDer russische Impfstoff Sputnik V (Symbolbild)
Der russische Impfstoff Sputnik V (Symbolbild) - SNA, 1920, 26.02.2021
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Nach Ausbruch der Pandemie hat die EU die Zulassungsverfahren für neue Impfstoffe und Arzneimittel gegen das Coronavirus deutlich beschleunigt. Dennoch dauert die Prüfung mehrere Monate, wie RIA Novosti von der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) erfuhr.
Zuvor war bekannt geworden, dass die Entwickler des russischen Corona-Impfstoffes Sputnik V mit der EMA über eine EU-Zulassung verhandeln. In Russland wird das Vakzin schon massenweise verimpft. Bevor Sputnik V in allen 27 EU-Staaten eingesetzt werden kann, muss die EMA grünes Licht geben.
Anfang Februar teilte die EMA mit, dass die Sputnik-V-Entwickler bislang nur eine wissenschaftliche Beratung durch die EMA erhalten, aber kein Zulassungsverfahren beantragt hätten.
Corona-Impfung (Symbolbild) - SNA, 1920, 20.02.2021
Russland registriert dritten Corona-Impfstoff
Beim Corona-Gipfel am Freitag sprachen sich die EU-Staats- und Regierungschefs für eine schnellere Autorisierung, Produktion und Verbreitung von Impfstoffen aus. Derzeit dauert selbst das beschleunigte Zulassungsverfahren, das sogenannte Rolling-Review-Verfahren, mehrere Monate, denn dabei müssen sowohl die Wirksamkeit als auch mögliche Nebenwirkungen sorgfältig untersucht werden.
Dagegen nimmt ein reguläres Zulassungsverfahren ganze 210 Werktage in Anspruch. Sollte die EMA vom Hersteller mehr Informationen anfragen, sind Verzögerungen möglich. Die Forschungs- und Zulassungsverfahren für Arzneimittel in der EU seien zuverlässig und würden auf hohen Qualitäts-, Wirksamkeits- und Sicherheitsstandards basieren, sagte dazu ein EMA-Sprecher.
Derzeit sind in der EU drei Covid-19-Impfstoffe zugelassen: Pfizer/Biontech (bis zu 600 Millionen Dosen), Moderna (bis zu 460 Millionen Dosen) und Astrazeneca (bis zu 400 Millionen Dosen). Außerdem schloss die EU-Kommission mit Johnson&Johnson, Sanofi-GSK und Curevac Verträge über Impfstofflieferungen. Die EU erwartet, dass bis Mitte September rund 70 Prozent der Europäer immunisiert werden.
Russland hatte im Januar Massenimpfungen mit dem Impfstoff Sputnik V aus der Produktion des Moskauer Gamaleja-Instituts begonnen, der im August als weltweit erster Corona-Impfstoff registriert worden war. Im Oktober wurde in Russland mit Epivaccorona ein zweites Vakzin gegen das Coronavirus zugelassen. In der vergangenen Woche informierte der russische Ministerpräsident, Michail Mischustin, über die Registrierung eines weiteren einheimischen COVID-19-Impfstoffes namens Covivac.
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