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Putin spricht mit Kanzler Kurz über Sputnik-V-Lieferung

© SNA / Alexej Nikolski / Zur BilddatenbankRusslands Präsident Wladimir Putin (l.) und Österreichs Kanzler Sebastian Kurz (Archivfoto)
Russlands Präsident Wladimir Putin (l.) und Österreichs Kanzler Sebastian Kurz (Archivfoto) - SNA, 1920, 26.02.2021
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Der russische Präsident Wladimir Putin und der österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) haben am Freitag am Telefon über mögliche Lieferungen des russischen Corona-Impfstoffes Sputnik V nach Österreich gesprochen. Wie der Kreml am Nachmittag mitteilte, kam das Gespräch auf Wunsch der österreichischen Seite zustande.
Putin und Kurz haben die Bekämpfung der Coronavirus-Pandemie erörtert, so der Kreml. Es ging demnach auch um mögliche Sputnik-V-Lieferungen nach Österreich und um die Einrichtung einer gemeinsamen Produktion des Impfstoffes. Die Gesprächspartner einigten sich auf „weitere enge Kontakte zwischen den zuständigen Behörden beider Staaten“.
Ein Sprecher des österreichischen Kanzlers bestätigte das Telefonat. „Kurz und Putin sprachen über mögliche Lieferungen von ‚Sputnik V‘ nach einer Zulassung der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA)“, sagte er laut dem ORF. Auch die EMA-Zulassung des russischen Impfstoffs sei thematisiert wurden.
Der russische Impfstoff Sputnik V (Symbolbild) - SNA, 1920, 26.02.2021
Sputnik V: EU-Zulassungsverfahren könnte Monate dauern
Kurz hatte sich Anfang Februar bereit erklärt, sich mit einem russischen oder einem chinesischen Vakzin impfen zu lassen, wenn die Präparate eine Zulassung erhalten sollten. Er schloss nicht aus, dass die Impfstoffe nach einer Zulassung in Österreich produziert werden könnten. Kirill Dmitrjew, Chef des Russischen Direktinvestitionsfonds (RDIF), teilte in der vergangenen Woche mit, dass mit mehreren österreichischen Firmen über eine Sputnik-V-Produktion verhandelt werde.
Russland hatte im Januar Massenimpfungen mit dem Impfstoff Sputnik V aus der Produktion des Moskauer Gamaleja-Instituts begonnen, der im August als weltweit erster Corona-Impfstoff registriert worden war. Im Oktober wurde in Russland mit Epivaccorona ein zweites Vakzin gegen das Coronavirus zugelassen. In der vergangenen Woche informierte der russische Ministerpräsident Michail Mischustin über die Registrierung eines weiteren einheimischen COVID-19-Impfstoffes namens Covivac.
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