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Ermordung von Khashoggi: USA verhängen Einreisebeschränkungen gegen 76 Bürger Saudi-Arabiens

© Foto : U.S. Department of StateUS-Außenministerium in Washington (Archivbild)
US-Außenministerium in Washington (Archivbild) - SNA, 1920, 26.02.2021
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US-Geheimdienste haben am Freitag schwere Vorwürfe gegen den saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salma im Zusammenhang mit der Ermordung von Jamal Khashoggi erhoben. Nun folgt der nächste Schritt: Mehr als 70 Menschen aus Saudi-Arabien werden mit Einreisebeschränkungen belegt.
Das US-Außenministerium verhängte die Sanktionen gegen 76 Bürger Saudi-Arabiens. Von ihnen werde angenommen, „dass sie an der Bedrohung von Dissidenten im Ausland“ wie Khashoggi beteiligt gewesen seien, teilte Außenminister Antony Blinken mit.
Blinken betonte, der neue US-Präsident, Joe Biden, habe deutlich gemacht, dass die Partnerschaft mit Saudi-Arabien die Werte der USA widerspiegeln müsse. Die USA würden keine Personen tolerieren, die Aktivisten, Dissidenten und Journalisten im Namen ausländischer Regierungen bedrohen oder angreifen.
Der Minister verkündete eine Visa-Neuregelung mit dem Namen „Khashoggi-Verbot“. Sie erlaube es seinem Ministerium, Visabeschränkungen gegen Personen zu verhängen, die im Auftrag ausländischer Regierungen an Aktivitäten gegen Dissidenten außerhalb ihres Landes beteiligt seien.
Die saudi-arabische Botschaft in Washington, D.C.  - SNA, 1920, 26.02.2021
US-Geheimdienst: Saudischer Kronprinz genehmigte Operation zur Tötung Khashoggis
Khashoggi war am 2. Oktober 2018 im saudischen Konsulat in Istanbul von einem Spezialkommando aus Riad getötet worden. Sein Leichnam ist bis heute nicht gefunden worden. Allerdings berichtete „Washington Post“ im selben Jahr unter Verweis auf eine türkische Quelle, dass „biologische Beweise“ im Garten des Konsulats gefunden worden seien.
In der Türkei läuft derzeit ein Prozess um den Mord an Khashoggi. Ein saudisches Gericht hatte im Herbst fünf Angeklagte zu 20 Jahren Haft verurteilt und damit die Ende vergangenen Jahres verhängte Todesstrafe gegen die fünf Männer aufgehoben. Zuvor hatte Khashoggis Familie erklärt, dass sie den Tätern vergebe.
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