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Angriff auf Schule in Nigeria: Hunderte Kinder entführt

© REUTERS / AFOLABI SOTUNDEAngriff auf eine Schule in Kagara in Nigeria (Archivbild)
Angriff auf eine Schule in Kagara in Nigeria (Archivbild)  - SNA, 1920, 26.02.2021
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Bewaffnete Angreifer haben am Freitagmorgen nach Behördenangaben die Jangebe-Schule im Bundesstaat Zamfara im Norden Nigerias gestürmt und mehrere Hundert Schulkinder entführt. Erst vor zehn Tagen wurden nach dem Angriff auf eine Schule in Kagara mehrere Dutzend Kinder verschleppt. Das teilte die Deutsche Presse-Agentur mit.
„Zwei meiner Töchter im Alter von zehn und 13 Jahren sind unter den 300 Schülerinnen, die nach Angaben der Schule vermisst werden“, sagte die Mutter Nasiru Abdullahi gegenüber der Agentur.
Am vergangenen Mittwoch hatten Bewaffnete in der Stadt Kagara im zentralen Bundesstaat Niger zahlreiche Schüler verschleppt. Inoffiziellen Angaben aus Regierungskreisen zufolge wurden 29 Schüler gemeinsam mit drei Lehrern und zwölf Familienmitgliedern gekidnappt, wie die Deutsche Presse-Agentur aus Lagos meldet. Ein Schüler sei dabei ums Leben gekommen. Das Schicksal der Schulkinder ist unklar.
Anhänger der Koalition Nördlicher Gruppen (CNG) fordern die Regierung Nigerias auf, Hunderte entführte Kinder im Bundesstaat Katsina zu retten. 17. Dezember 2020 - SNA, 1920, 17.02.2021
Bewaffnete entführen erneut zahlreiche Schulkinder in Nigeria - Boko Haram?
Vor etwa zwei Monaten hatte die islamistische Terrorgruppe Boko Haram im nördlich gelegenen nigerianischen Bundesstaat Katsina Hunderte Schulkinder entführt. Sie seien eine Woche später aber wieder freigelassen worden. Zunächst ist unklar, ob Lösegeld gezahlt wurde.
Boko Haram ist eine islamistische terroristische Gruppierung, die sowohl im Norden Nigerias, als auch in den Anrainerstaaten Tschad, Niger und Kamerun agiert. Boko Haram sowie diverse Splittergruppen terrorisieren seit Jahren die Bevölkerung im Norden des Landes. 2014 hatten sie aus einer Schule in Chibok 276 Mädchen entführt. Die Tat hatte international für Entsetzen gesorgt und eine von vielen Prominenten unterstützte Solidaritätskampagne ausgelöst. Viele der Mädchen werden trotz verschiedener Freilassungsaktionen nach wie vor vermisst.
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