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Nach Aussagen von Paschinjan über Militärputschversuch: Hunderte Menschen gehen auf Straßen Jerewans

© Sputnik / Zur BilddatenbankLage in Jerewan
Lage in Jerewan - SNA, 1920, 25.02.2021
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Die armenische Hauptstadt erlebt derzeit zwei große Kundgebungen – von Anhängern und Gegnern des Premiers Nikol Paschinjan. Die Lage spitzte sich zu, nachdem der Generalstab des Landes den Rücktritt von Paschinjan forderte. Der Politiker sprach seinerseits vom Versuch eines Militärsputsches.
„Alle unsere Anhänger lade ich nun auf den Platz der Republik ein. Bald wende ich mich live an die Öffentlichkeit“, sagte Paschinjan, als er die jüngste Erklärung des Generalstabs kommentierte.
Später traf sich Paschinjan mit seinen Anhängern vor dem Regierungsgebäude:
So sah die Kundgebung mit Paschinjan an der Spitze aus:
Nahe dem Gebäude des Verteidigungsministeriums des Landes versammelten sich auch Menschen, um die Entscheidung der Militärs zu unterstützen:
Auf dem Platz der Republik waren auch die Gegner von Paschinjan:
Es kam zu kleinen Zusammenstößen zwischen den Anhängern des Premierministers und Oppositionellen:
Es soll bereits erste Festnahmen gegeben haben.

Hintergrund

In einem Schreiben forderten zuvor die Militärs des Landes den Rücktritt des armenischen Premierministers und der Regierung und warnten „vor Gewaltanwendung gegen das Volk“. Damit reagierten die armenischen Militärs auf Informationen, wonach Armeniens Präsident Armen Sarkisjan den ersten Vizechef des Generalstabs, Tiran Chatschatrjan, gefeuert hat, der sich Medienberichten zufolge über die Aussagen des Regierungschefs zu den „Iskander“-Komplexen lustig gemacht haben soll. Premierminister Nikol Paschinjan bezeichnete dies später als Versuch eines Militärputsches.
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