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Frankreich plant Verlängerung der Laufzeit für älteste AKW

© AFP 2021 / SAMEER AL-DOUMYMeiler eines französischen AKW (Archivbild)
Meiler eines französischen AKW (Archivbild) - SNA, 1920, 25.02.2021
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Die französische Behörde für atomare Sicherheit ASN hat am Donnerstag grünes Licht für die Verlängerung der Laufzeiten der ältesten Atomkraftwerke des Landes von 40 auf 50 Jahre gegeben, berichtet AFP.
Der Energiekonzern EDF soll Reparaturarbeiten zur Erhöhung der Sicherheit von 32 Meilern mit einer Leistung von 900 MW durchführen. Betroffen sind also die ältesten und leistungsschwächsten AKW Frankreichs.

„ASN ist der Ansicht, dass alle von EDF vorgesehenen und vorgeschriebenen Maßnahmen die Aussicht auf einen weiteren Betrieb dieser Reaktoren für zehn Jahre nach ihrer vierten regelmäßigen Überprüfung eröffnen”, so die Atomaufsicht.

Hauptziele der Reparaturarbeiten sind der Schutz der Meiler vor externen Bedrohungen wie Erdbeben oder Überschwemmungen, die Verstärkung des Speichers für abgebrannten Brennstoff und die Gewährleistung, dass im Fall einer Havarie die Radioaktivität im Inneren bleibt.
Wasserstoff-Lager (Symbolbild) - SNA, 1920, 23.01.2021
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Unter den betroffenen AKW sind Bugey, Blayais, Chinon, Cruas, Dampierre, Gravelines, Saint-Laurent und Tricastin.
Gegner der Atomenergie fordern ihrerseits die Schließung alter Kraftwerke. „Kernreaktoren treten in eine unbekannte Alterungsphase ein”, sagte zum Beispiel Greenpeace.
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