Registrierung erfolgreich abgeschlossen!
Klicken Sie bitte den Link aus der E-Mail, die an geschickt wurde

Knapp 40 Elefanten-Kadaver seit Januar: Massensterben in Botsuana geht weiter

© AFP 2021 / -ein Kadaver eines der vielen Elefanten, die auf mysteriöse Weise im Okavango Delta in Botswana verendet sind, 2. Juli 2020
ein Kadaver eines der vielen Elefanten, die auf mysteriöse Weise im Okavango Delta in Botswana verendet sind, 2. Juli 2020  - SNA, 1920, 25.02.2021
Abonnieren
Ein mysteriöses Massensterben unter Elefanten im weltberühmten Naturparadies Okavango-Delta setzt sich unvermindert fort.
„Seit Januar wurden bisher insgesamt 39 Elefantenkadaver gefunden - die meisten in der Mombo-Region im Okavango-Delta“, sagte der Direktor von Botsuanas Nationalpark-Behörde, Kabelo Senyatso, am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur. „Erste Untersuchungen haben Bakterien und Anthrax als Todesursache ausgeschlossen“, betonte er. Man müsse aber nun die weiteren Untersuchungen abwarten. Die toten Tiere zeigten ähnliche Symptome wie die insgesamt 330 Elefanten, die im Vorjahr rund 230 Kilometer entfernt ebenfalls im Okavango-Delta tot entdeckt worden waren.
Safari (Symbolbild) - SNA, 1920, 03.02.2021
Fotograf bekommt seltenes schwarzes Tier vor die Linse – Video
Die Behörden hatten damals Cyanobakterien, auch Blaualgen genannt, als wahrscheinliche Todesursache ausgemacht. Labortests mit Blutproben verendeter Tiere sowie Erd- und Wasserproben hätten ergeben, dass diese Gifte bildenden Mikroorganismen die Tiere im Okavango-Delta im Nordwesten des Landes töteten, hatte die Wildpark-Behörde Mitte September erklärt. Manche Arten von Cyanobakterien bilden potenziell tödliche Giftstoffe. Das kann zum Beispiel Folgen für Tiere beim Trinken aus Gewässern haben, wenn sich die Mikroben dort bei Algenblüten massenhaft vermehren.
Das Okavango-Delta ist weltweit wegen seiner spektakulären Landschaften und reichen Tierwelt berühmt und beherbergt die weltweit höchste Anzahl von Elefanten. Durch die Corona-Beschränkungen sind dort neben den Touristenzahlen auch die Angriffe von Wilderern gesunken. „Unsere Daten spiegeln weniger Fälle von Wilderei wider als in der Phase vor der Pandemie“, sagte Senyatso, betonte aber: „Wir haben die Gründe für den Trend noch nicht wissenschaftlich untersucht, vermuten aber, dass der Rückgang mit den Covid-19-Restriktionen zusammenhängt.“
Newsticker
0
Um an der Diskussion teilzunehmen,
loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich
loader
Chats
Заголовок открываемого материала