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BioNTech/Pfizer wollen dritte Dosis des Corona-Impfstoffs testen

© REUTERS / CLODAGH KILCOYNEPfizer/BioNTech-Impfdosis
Pfizer/BioNTech-Impfdosis - SNA, 1920, 25.02.2021
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Der Mainzer Impfstoffhersteller BioNTech und der US-Konzern Pfizer haben am Donnerstag in einer Mitteilung Studien zur Wirksamkeit und Sicherheit einer dritten Dosis ihres Coronavirus-Impfstoffs angekündigt. Das erklärte Ziel ist, die Wirkung des Serums im Kampf gegen neue Corona-Varianten zu untersuchen
„Pfizer und BioNTech haben heute bekanntgegeben, dass sie mit einer Bewertung der Sicherheit und Immunogenität einer dritten Dosis des Impfstoffs Pfizer/BioNTech gegen die Covid-19 (BNT162b2) begonnen haben, die durch die bereits zirkulierenden und potenziell neu auftretenden SARS-CoV-2-Varianten verursacht wird“, hieß es.
An der neuen Untersuchung würden bis zu 144 Teilnehmer der Phase-1-Studie in zwei Altersgruppen - von 18 bis 55 Jahren und von 65 bis 85 Jahren - teilnehmen. Es handle sich um die Menschen, die die beiden Dosen vor 6 bis 12 Monaten erhalten hätten. Anhand der Daten solle die Booster-Stabilität des Impfstoffs bewertet werden.
Flughafen (Symbolbild) - SNA, 1920, 23.02.2021
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Der Zustand der Studien-Teilnehmer werde direkt zum Zeitpunkt der Impfung mit der dritten Dosis bewertet. Sie würden auch eine Woche und einen Monat später untersucht. Insgesamt würden die Ärzte die Teilnehmer zwei Jahre lang beobachten, wie es in den ersten Studienphasen geplant worden sei, hieß es weiter.
Zuvor hatte Microsoft-Gründer Bill Gates die wahrscheinliche Notwendigkeit einer dritten Dosis des Coronavirus-Impfstoffs wegen der neu aufgetretenen Mutationen thematisiert.
Mitte Dezember 2020 war berichtet worden, dass in Großbritannien eine neue Mutation des Coronavirus entdeckt worden sei. Nach vorsichtigen Schätzungen ist sie gut ein Drittel ansteckender als das ursprüngliche Virus. Die britische Corona-Mutation ist inzwischen in 94 Ländern nachgewiesen worden. Der Stamm 501.V2 ist in Südafrika erstmals im Oktober entdeckt worden. Nach Angaben des Europäischen Zentrums für die Prävention und Kontrolle von Krankheiten (ECDC) ist die mutierte Form des Virus dort mittlerweile dominant.
Weltweit sind bereits mehrere Abarten des neuartigen Coronavirus festgestellt worden. Viele weisen Ähnlichkeiten mit der britischen, südafrikanischen, brasilianischen oder japanischen Variante auf.
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