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Erstmals seit 2013 nicht auf Podest: Deutsche Skispringerinnen beim WM-Auftakt schwach

© AFP 2021 / JOE KLAMARDie deutsche Skispringerin Carina Vogt bei den FIS Nordischen Ski-Weltmeisterschaften am 27. Februar 2019 in Seefeld, Österreich.
Die deutsche Skispringerin Carina Vogt bei den FIS Nordischen Ski-Weltmeisterschaften am 27. Februar 2019 in Seefeld, Österreich. - SNA, 1920, 25.02.2021
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Die deutschen Skispringerinnen haben zum Auftakt der Heim-WM in Oberstdorf nicht in den Kampf um die Podestplätze eingreifen können.
Erstmals seit 2013 schafften es die Flugkünstlerinnen um Lokalmatadorin Katharina Althaus und Carina Vogt im Einzel von der Normalschanze bei einem Großereignis nicht auf das Podest. Vogt war nach dem von ihr selbst so benannten „Debakel“ und Rang 30 gar den Tränen nah. Teamkollegin Althaus belegte am Donnerstag am Schattenberg als beste Deutsche nur den zehnten Platz. Das erste Skisprung-Gold der Titelkämpfe im Allgäu sicherte sich die Slowenin Ema Klinec. Silber ging an Maren Lundby aus Norwegen, Bronze holte die Japanerin Sara Takanashi.
Trotz der starken WM-Bilanz der vergangenen Jahre wäre eine Medaille für das Team von Bundestrainer Andreas Bauer eine Überraschung gewesen. In diesem Weltcup-Winter schafften es die Deutschen bislang nicht auf das Podium. Viele Verletzungen warfen die Mannschaft zurück.
Juliane Seyfarth (Archivbild) - SNA, 1920, 11.02.2021
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Vogt war besonders betroffen. Die Olympiasiegerin von Sotschi 2014 riss sich vor der vergangenen Saison das Kreuzband und hatte danach immer wieder mit neuen Knieverletzungen zu kämpfen. Sprünge auf 81 und 70 Meter zum WM-Auftakt ließen die 29-Jährige völlig niedergeschlagen und fassungslos zurück.
„Dieser Sport ist so schön und irgendwie auch so erbarmungslos“, sagte sie in der ARD. „Das tut grad ganz schön weh, dass das bei einer WM passiert.“
Althaus konnte ihre Fähigkeiten ebenfalls nicht zeigen. Die Allgäuerin, die nach der misslungenen Qualifikation am Vortag noch zuversichtlich gewesen war, sprang nur 91 sowie 98 Meter weit. Schon nach dem ersten Durchgang trennten sie 18 Meter von der führenden Marita Kramer, die mit ihrem Satz auf 109 Meter einen Schanzenrekord aufstellte. Wegen einer verpatzten Landung im zweiten Sprung verpasste die Österreicherin am Ende aber eine Medaille.
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