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Nach tödlichem Polizeieinsatz in Rochester: Gericht erhebt keine Anklage

© AP Photo / Kathy WillensLetitia James, Generalstaatsanwältin des US-Bundesstaates New York (Archiv)
Letitia James, Generalstaatsanwältin des US-Bundesstaates New York (Archiv) - SNA, 1920, 24.02.2021
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Nach einem brutalen Polizeieinsatz im US-Bundesstaat New York, bei dem vor rund einem Jahr ein Afroamerikaner ums Leben gekommen war, werden die beteiligten Polizisten nicht angeklagt. Zu dieser Entscheidung sei ein zuständiges Gerichtsorgan gekommen, wie die Behörden laut dpa am Dienstag mitteilten.
Die oberste Staatsanwältin New Yorks, Letitia James, sagte dazu, sie könne die Enttäuschung vieler Menschen angesichts dieser Entscheidung verstehen. „Aber wir müssen sie respektieren.“
Bei dem Vorfall hatten mehrere Polizisten versucht, den 41-jährigen Daniel Prude festzunehmen, der nackt und sichtlich unter Drogeneinfluss auf einer Straße in der Stadt Rochester unterwegs war. Die Beamten zogen ihm eine Art Kapuze über, die sie davor schützen sollte, angespuckt zu werden, und drückten seinen Kopf auf den Asphalt.
Eine Woche danach starb der Mann im Krankenhaus.
Details zu dem Polizeieinsatz wurden erst später bekannt, nachdem die Familie des Verstorbenen Aufnahmen von Polizeikameras veröffentlicht hatte.
Sieben Polizisten wurden nach Veröffentlichung des Videos suspendiert. Es war zu heftigen Protesten gekommen, nach denen schließlich auch der damalige Polizeichef von Rochester, La'Ron Singletary, zurückgetreten ist.
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