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Nach Boeing-Unfall: Luftfahrtaufsicht fordert Spezialuntersuchungen für US-Triebwerke

© OLIVIER DOULIERYBoeing-Logo
Boeing-Logo - SNA, 1920, 24.02.2021
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Die amerikanische United Airlines hat ihre Flugzeuge vom Typ Boeing 777 mit Triebwerken von Pratt & Whitney vorerst stillgelegt. In Japan und England dürfen solche Maschinen vorübergehend gar nicht verkehren. Die US-Luftfahrtaufsicht fordert Spezialtests für diese Jets.
Die amerikanische Luftfahrtaufsichtsbehörde FAA fordert in einer Notfall-Direktive spezielle Tests für Triebwerke des US-Herstellers Pratt & Whitney, mit denen Großraumjets Boeing 777 ausgerüstet sind. Erst dann sollten diese Flugzeuge wieder fliegen dürfen, heißt es in einer Mitteilung der Behörde.
Mit dieser Forderung reagiert die FAA auf den Ausfall eines Pratt & Whitney PW 4000-Triebwerks an einer Boeing 777-200 am vergangenen Samstag. Die FAA habe „nach der Durchsicht der verfügbaren Daten und unter Berücksichtigung weiterer Sicherheitsfaktoren“ beschlossen, dass die Betreiber der Boeing 777 die Turbinenschaufeln der PW4000-Motoren in einem speziellen Wärmebildverfahren (TAI) untersuchen müssen. „Die TAI-Technologie kann Risse an den inneren Oberflächen der hohlen Turbinenschaufeln oder in anderen Bereichen feststellen, die bei einer visuellen Untersuchung nicht gesichtet werden können“, teilte die amerikanische Luftfahrtaufsicht am Dienstag, dem 23. Februar, mit.
Eine Boeing 777 (Symbolbild) - SNA, 1920, 23.02.2021
Boeing 777: Mögliche Ursache für Triebwerksausfall genannt
Zu dem Unfall kam es, kurz nachdem die Boeing 777-200 der United Airlines mit 241 Menschen an Bord am Flughafen in Denver gestartet war. Ein Video, das ein Passagier während des Fluges aufgenommen hat, zeigt, wie Flammen aus dem rechten Motor schlagen. Zu dem Zeitpunkt fehlte am Triebwerk bereits die Verkleidung. Große Flugzeugteile stürzten in der Nähe von Denver als Trümmer in Wohngebiete. Die Maschine landete dennoch sicher am Flughafen in Denver. Berichte über Verletzte gab es nicht.
Bereits am Wochenende hatte die US-Luftfahrtaufischt den Fluggesellschaften in einer Notfall-Direktive empfohlen, die weltweit 128 Flugzeuge mit Triebwerken von Pratt & Whitney vorerst am Boden zu lassen..
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