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Künstler verpassen Robo-Hund Spot „Waffe“ – Boston Dynamics reagiert sauer

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Das Künstlerkollektiv MSCHF hat mit seiner jüngsten Aktion, bei der dem Roboterhund Spot ein Paintball-Markierer auf den Rücken montiert wurde, für Ärger bei dem Hersteller Boston Dynamics gesorgt.
Für die Kunstaktion „Spot´s Rampage“ installierte die Künstlergruppe MSCHF (steht für „Mischief“, was auf Deutsch „Unfug“ oder „Blödsinn“ heißt) eine Paintball-Waffe auf dem Rücken des Roboters, aus der Internet-User auf Objekte einer Kunstgalerie schießen können.
Dabei sollen die Spieler den Roboter von Boston Dynamics per Smartphone steuern. Die Aktion ist für Mittwochabend um 19 Uhr MEZ geplant. Die Spieler werden dabei per Zufallsprinzip ausgewählt.
Auf die Frage, wer in diesem „Spiel“ als Verlierer gilt, gab das Kollektiv den folgenden Kommentar: „Die menschliche Rasse, wenn ferngesteuerte Kriegshunde zur Alltäglichkeit werden. Wenn diese Kriegshunde zum festen Bestandteil des Militärs und der militarisierten Polizei werden, werden wir alle eine neue Bedeutung von Angst kennenlernen: Einen Unterdrücker, der den Abzug betätigen kann, ohne selbst physisch anwesend zu sein.“
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Diese ausgefallene Aktion hat aber beim Hersteller Boston Dynamic für Verärgerung gesorgt.
„Um es klar zu sagen: Wir verurteilen die Darstellung unserer Technologie in einer Weise, die Gewalt, Schaden oder Einschüchterung fördert. Unsere Mission ist es, erstaunlich fähige Roboter zu entwickeln und zu liefern, die die Gesellschaft inspirieren, begeistern und positiv beeinflussen“, teile die Firma per Twitter mit.
„Die provokative Kunst kann helfen, einen nützlichen Dialog über die Rolle der Technologie in unserem täglichen Leben voranzutreiben. Diese Kunst stellt Spot jedoch grundlegend falsch dar, weil er zum Nutzen unseres täglichen Lebens eingesetzt wird“, hieß es weiter.
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