Registrierung erfolgreich abgeschlossen!
Klicken Sie bitte den Link aus der E-Mail, die an geschickt wurde

Corona-Bekämpfung: Spahn plädiert für Kombination von Schnell- und Selbsttests

© REUTERS / WOLFGANG RATTAYCorona-Teststelle in Köln
Corona-Teststelle in Köln - SNA, 1920, 24.02.2021
Abonnieren
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat mit Blick auf die weitere Bekämpfung der Corona-Pandemie eine Kombination aus mehr Schnelltests sowie Selbsttests für jedermann vorgeschlagen. Gegenüber der dpa sagte er am Mittwoch, dass mittlerweile deutlich mehr Schnelltests und nun zusätzlich auch Selbsttests zur Verfügung stehen.
Darin liege in dieser Phase der Pandemie eine Chance – auch mit ansteckenderen Virusmutationen, sagte der CDU-Politiker.

„Mit mehr Testen finden wir bisher unentdeckte Infektionen“, fügte er hinzu.

Zu Schnelltests, die durch geschultes Personal abgenommen werden müssen, erläuterte Spahn: „Mehr Schnelltests können uns helfen, mehr Sicherheit im Alltag zu bekommen.“ Diese Tests ergäben da Sinn, wo es einen bestätigten Nachweis über das Ergebnis brauche. Dafür sollten sie weitgehend verfügbar und kostenlos sein. Selbsttests könnten dagegen perspektivisch Sicherheit in konkreten Situationen geben, sagte Spahn: „Bevor man eine Veranstaltung besucht, sich die Haare schneiden lässt oder ins Theater geht.“
Corona-Test - SNA, 1920, 24.02.2021
Erste Sonderzulassungen für Corona-Selbsttests in Deutschland
Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hat jetzt die ersten drei Sonderzulassungen für Corona-Selbsttests erteilt, die an Laien verkauft werden dürfen. Wie ein Sprecher am Mittwoch erklärte, würden bei allen drei Tests die Proben durch einen Abstrich im vorderen Nasenbereich entnommen.
Schnelltests sind bereits seit Anfang Februar zum Einsatz durch geschultes Personal zugelassen. Sie können unter anderem schon in Pflegeheimen und Kliniken praktiziert werden. Geplant ist ein Angebot zu Gratis-Schnelltests für alle Bürger – etwa in Testzentren, Praxen oder Apotheken. Darüber soll zunächst bei den anstehenden Bund-Länder-Beratungen zur Pandemie am 3. März gesprochen werden.
Newsticker
0
Um an der Diskussion teilzunehmen,
loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich
loader
Chats
Заголовок открываемого материала