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US-Außenministerium: Sanktionen gegen Nord Stream 2 sind effektiv

© SNA / Dmitrij LeitschukBau der Ostsee-Pipeline Nord Stream 2 nahe Wismar
Bau der Ostsee-Pipeline Nord Stream 2 nahe Wismar - SNA, 1920, 23.02.2021
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Die Regierung des derzeitigen US-Präsidenten ist wie sein Vorgänger gegen die Umsetzung des Gasprojekts „Nord Stream 2“. Washington hält die gegen die Pipeline verhängten Sanktionen für wirksam, berichtet AFP.
Die USA sollen Fortschritte in dieser Frage verzeichnet haben können. Die Unternehmen hätten sich „nach Treu und Glauben bemüht, Aktivitäten rund um Nord Stream 2 einzustellen“, sagte der Sprecher des Außenministeriums, Ned Price.
„Dies zeigt, dass die legislativen Zielsetzungen und unser Handeln einen guten Effekt haben“, betonte Price.
Die USA werden weiterhin die am Bau von Nord Stream 2 beteiligten Organisationen überwachen und wenn nötig, zusätzliche Sanktionen einführen, so der Sprecher. Sanktionen seien aber nicht das einzige Instrument in ihrer Toolbox. Was die US-Verbündeten und Partner betrifft, darunter auch Deutschland, würden sie von keiner US-Maßnahme überrascht werden, versicherte Price.
Am Montag hatten die USA das russische Verlegeschiff „Fortuna“, welches an dem Bau der deutsch-russischen Gasleitung Nord Stream 2 beteiligt ist, und ihren Eigner, die russische Firma KVT-RUS, in eine weitere Sanktionsliste aufgenommen.
Der Hauptsitz des deutschen Bauunternehmens Bilfinger Berger ist am 29. Oktober 2010 im süddeutschen Mannheim zu sehen. - SNA, 1920, 23.02.2021
Sanktionsdrohung alleine reicht: 18 europäische Firmen verlassen Nord Stream 2 - US-Bericht

Nord Stream 2

Die Pipeline Nord Stream 2, die parallel zu der schon betriebenen Leitung Nord Stream 1 Erdgas von Russland durch die Ostsee nach Deutschland transportieren soll, ist zu mehr als 90 Prozent fertig. Im Dezember 2019 wurden die Bauarbeiten unterbrochen, nachdem die USA Sanktionen gegen an dem Projekt beteiligte Unternehmen eingeführt hatten. Daraufhin stiegen Unternehmen wie etwa die Schweizer Firma Allseas und die norwegische DNV GL aus dem Projekt aus. Washington will den Fertigbau der Pipeline stoppen, angeblich um eine zu starke Abhängigkeit Europas von russischen Energielieferungen zu verhindern. Befürworter der Gasleitung werfen den USA dagegen vor, nur ihr teureres Flüssiggas in Europa verkaufen zu wollen.
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