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Tag der Verteidiger des Vaterlandes in Berlin: Botschafter und Militärs ehren ihre Streitkräfte

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1922 hatte Lenin das Dekret zum „Tag der Roten Armee“ erlassen. Seitdem wurde am 23. Februar die Sowjetarmee an Ehrenmalen, Gräbern und mit Paraden geehrt. Russland führt seit 2002 mit dem „Tag der Verteidiger des Vaterlandes“ die Tradition fort. Am Dienstag kamen dafür Botschafter, Geistliche und Militärs am Ehrenmal im Tiergarten zusammen.
Am 17.02.1918 wurden die ersten Verbände der Roten Armee in Moskau und im damaligen Petrograd aufgestellt, was ab 1919 am 23. Februar gefeiert wurde. Nach drei Jahren Bürgerkrieg und Konsolidierung der Sowjetunion beschloss ihr Anführer Wladimir Lenin mit dem Befehl Nr. 95, dieses Datum zum „Tag der Roten Armee“ zu erklären. 1946 wurde der 23. Februar dann zum „Tag der Sowjetarmee“ bzw. ab 1949 mit dem Zusatz „und der Seestreitkräfte“ erklärt – bis zum Zerfall jener Union im Jahr 1991.
Präsident Wladimir Putin belebte die in der Zwischenzeit nur privat fortgeführte Tradition 2002 neu – mit dem erstmals in Russland arbeitsfreien „Tag der Verteidiger des Vaterlandes“. Seitdem werden an diesem Tag alle Streitkräfte, ihre Angestellten und Veteranen des Landes an Ehrenmalen wie dem Grab des Unbekannten Soldaten am Kreml, auf Friedhöfen oder auf zentralen Plätzen mit Paraden geehrt.
In Berlin-Tiergarten kamen am Dienstagvormittag neben dem Gesandten Russlands auch Botschafter, Militärs und orthodoxe Geistliche aus einigen ehemaligen Sowjetrepubliken zum Ehrenmal an der Straße des 17. Juni zusammen. Gemeinsam mit ihrem russischen Kollegen richteten die Botschafter aus Belarus, Kasachstan, Tadschikistan, Kirgisistan, Armenien und Turkmenistan ihre Gedenk-Kränze her und verbeugten sich vor den sowjetischen und den eigenen Streitkräften. Dabei hielten zwei sowjetische Veteranen die Ehrenwache.
Die Botschafter vertreten damit auch die einzigen Länder, in denen an diesem einst gemeinsamen Feiertag weiter offiziell das Andenken der Waffenbrüderschaft zu Zeiten der Sowjetunion gewürdigt wird und russische Militärvertreter eingeladen werden
In den baltischen Ländern, wo teilweise sowjetische Symbole verboten sind, wurde dieser abgeschafft, in der Ukraine hingegen das Erbe der Sowjetunion gegen jenes der Ukrainischen Aufständischen Armee ausgetauscht, die 1942 mit den nationalsozialistischen Besatzern kollaborierte.
© SNA / Tim Meier

Orthodoxe Geistliche sammeln sich vor Beginn der Zeremonie am Dienstagvormittag.

Orthodoxe Geistliche sammeln sich vor Beginn der Zeremonie am Dienstagvormittag. - SNA
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Orthodoxe Geistliche sammeln sich vor Beginn der Zeremonie am Dienstagvormittag.

© SNA / Tim Meier

Die Kränze und die Ehrenwache waren schon vor Ort.

Die Kränze und die Ehrenwache waren schon vor Ort. - SNA
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Die Kränze und die Ehrenwache waren schon vor Ort.

© SNA / Tim Meier

Zuerst gedachten die Botschafter Russlands und einiger ehemaliger Sowjetrepubliken der Soldaten.

Zuerst gedachten die Botschafter Russlands und einiger ehemaliger Sowjetrepubliken der Soldaten. - SNA
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Zuerst gedachten die Botschafter Russlands und einiger ehemaliger Sowjetrepubliken der Soldaten.

© SNA / Tim Meier

Anschließend die Priester, Militärs, Veteranen und sonstige Besucher.

Anschließend die Priester, Militärs, Veteranen und sonstige Besucher. - SNA
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Anschließend die Priester, Militärs, Veteranen und sonstige Besucher.

© SNA / Tim Meier

Paradeuniform und Habacht aus Achtung vor den Streitkräften.

Paradeuniform und Habacht aus Achtung vor den Streitkräften. - SNA
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Paradeuniform und Habacht aus Achtung vor den Streitkräften.

© SNA / Tim Meier

Das Ehrenmal ist Ruhestätte für über 2000 Sowjetsoldaten und wurde am 11. November 1945 von den Alliierten eingeweiht.

Das Ehrenmal ist Ruhestätte für über 2000 Sowjetsoldaten und wurde am 11. November 1945 von den Alliierten  eingeweiht. - SNA
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Das Ehrenmal ist Ruhestätte für über 2000 Sowjetsoldaten und wurde am 11. November 1945 von den Alliierten eingeweiht.

© SNA / Tim Meier

Der Kranz der Botschaft der Russischen Föderation war auch Ablegestelle für weitere Blumen.

Der Kranz der Botschaft der Russischen Föderation war auch Ablegestelle für weitere Blumen. - SNA
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Der Kranz der Botschaft der Russischen Föderation war auch Ablegestelle für weitere Blumen.

© SNA / Tim Meier

Das Gesteck der Botschaft der Republik Kasachstan.

Das Gesteck der Botschaft der Republik Kasachstan. - SNA
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Das Gesteck der Botschaft der Republik Kasachstan.

© SNA / Tim Meier

Auch die Botschaft der Republik Belarus ehrte die Truppen.

Auch die Botschaft der Republik Belarus ehrte die Truppen. - SNA
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Auch die Botschaft der Republik Belarus ehrte die Truppen.

© SNA / Tim Meier

Als einzige Bundestagspartei war der Ältestenrat der Partei „Die Linke“ vertreten.

Als einzige Bundestagspartei war der Ältestenrat der Partei „Die Linke“ vertreten. - SNA
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Als einzige Bundestagspartei war der Ältestenrat der Partei „Die Linke“ vertreten.

© SNA / Tim Meier

Ein Weltkriegsveteran hängte mit seiner Tochter ein Gesteck der Jüdischen Gemeinde zu Berlin vor das Ehrenmal.

Ein Weltkriegsveteran hängte mit seiner Tochter ein Gesteck der Jüdischen Gemeinde zu Berlin vor das Ehrenmal. - SNA
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Ein Weltkriegsveteran hängte mit seiner Tochter ein Gesteck der Jüdischen Gemeinde zu Berlin vor das Ehrenmal.

© SNA / Tim Meier

Verbände der ehemaligen Truppen der NVA und der sowjetischen Truppen in der DDR zeigten ebenfalls ihre Ehrerbietung.

Verbände der ehemaligen Truppen der NVA und der sowjetischen Truppen in der DDR zeigten ebenfalls ihre Ehrerbietung. - SNA
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Verbände der ehemaligen Truppen der NVA und der sowjetischen Truppen in der DDR zeigten ebenfalls ihre Ehrerbietung.

© SNA / Tim Meier

Die Zeremonie wurde ebenfalls genutzt, um alte Freundschaften und Bekanntschaften bei einem Gespräch und Foto zu würdigen.

Die Zeremonie wurde ebenfalls genutzt, um alte Freundschaften und Bekanntschaften bei einem Gespräch und Foto zu würdigen. - SNA
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Die Zeremonie wurde ebenfalls genutzt, um alte Freundschaften und Bekanntschaften bei einem Gespräch und Foto zu würdigen.

© SNA / Tim Meier

Bei schönem Wetter und mit Blumen dekoriert, machte das frisch restaurierte Ehrenmal einen feierlichen Eindruck.

Bei schönem Wetter und mit Blumen dekoriert, machte das frisch restaurierte Ehrenmal einen feierlichen Eindruck.  - SNA
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Bei schönem Wetter und mit Blumen dekoriert, machte das frisch restaurierte Ehrenmal einen feierlichen Eindruck.

Auch andere Organisationen wie der Ältestenrat der Linkspartei, das ZK der Kommunistischen Partei Deutschland, der Verband zur Pflege der Traditionen der Nationalen Volksarmee und der Grenztruppen der DDR, der „Fallschirmjäger Traditionsverband Ost“, die „Berliner Freunde der Völker Russlands“, die Brandenburgische Freundschaftsgesellschaft sowie ein Gedenkverband der ehemaligen Sowjetsoldaten in der DDR erinnerten und bedankten sich mit Kränzen, Gestecken und Blumen. Sogar Hans Modrow, der letzte Vorsitzende des Ministerrats der DDR, kam kurz vorbei.
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