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Bald Impfungen durch Zahnärzte und Betriebsärzte?

© REUTERS / POOLSpritzen mit Corona-Vakzine sind in einer Impfstelle auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Berlin-Tegel zu sehen
Spritzen mit Corona-Vakzine sind in einer Impfstelle auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Berlin-Tegel zu sehen - SNA, 1920, 22.02.2021
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Große Konzerne wie Adidas oder VW bereiten sich darauf vor, ihre Belegschaften durch Betriebsärzte selbst impfen zu lassen. Ein Politiker schlägt vor, außerdem Zahnärzte ins Impfprogramm mit einzubinden.
Derzeit tüftelt das Gros der Dax-Konzerne an Plänen, wie die eigenen Angestellten geimpft werden können. Das zeigt eine Umfrage des „Handelsblatts“ unter den 30 größten Konzernen der Republik.
Sämtliche Großkonzerne betonen, die Impfstrategie der Bundesregierung unterstützen zu wollen.
„Sofern die flächendeckende Verfügbarkeit des Impfstoffs gesichert ist, werden wir ein Impfangebot für unsere Mitarbeiter schaffen“, antwortet etwa Adidas dem „Handelsblatt“.
Bei Volkswagen werden die Planungen zum Aufbau eigener Corona-Impfzentren konkreter. VW hat seit dem Sommer etwa 25.000 Corona-Tests in der Belegschaft gemacht. Anmeldedaten lassen sich über das Netz oder eine App eingeben, auch die Abfrage des Ergebnisses kann digital ablaufen. Nun wird überlegt, die vorhandene Infrastruktur nicht nur zum Testen, sondern auch zum Impfen durch die Betriebsärzte zu nutzen. Dies setzt allerdings voraus, dass genug Impfstoff zur freien Verfügung steht.
Geschlossene Schaufenster von Geschäften in Gelsenkirchen während bundesweiten Lockdowns - SNA, 1920, 22.02.2021
Merkels Öffnungsstrategie in Corona-Krise: Offenbar drei Pakete geplant

Impfen beim Zahnarzt?

Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus hat sich für pragmatische Lösungen ausgesprochen, um die Impfkampagne gegen Covid-19 in Deutschland zu beschleunigen.

„Wir sollten prüfen, ob wir bei einer flächendeckenden Impfung auch Zahnärzte und später auch Betriebsärzte miteinbeziehen können“, sagte der CDU-Politiker der „Welt am Sonntag“. „Daher sollten wir alle Ressourcen nutzen, die wir haben, um die Menschen schnell zu impfen.“

Die Ministerpräsidenten der Länder und Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hatten zuletzt vereinbart, den Corona-Lockdown grundsätzlich bis zum 7. März zu verlängern. Sollte die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz – also die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche – stabil unter 35 sinken, sollen die Beschränkungen von den Ländern schrittweise gelockert werden – zunächst für Einzelhandel, Museen und Galerien sowie Betriebe mit körpernahen Dienstleistungen.
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