Registrierung erfolgreich abgeschlossen!
Klicken Sie bitte den Link aus der E-Mail, die an geschickt wurde

„Wir werden das nicht tolerieren“: Australien streitet erbittert mit Facebook – und stoppt Anzeigen

© AP Photo / Noah BergerFacebook (Symbolbild)
Facebook (Symbolbild) - SNA, 1920, 22.02.2021
Abonnieren
Die australische Regierung hat in einem eskalierenden Konflikt mit dem Internetriesen aus den USA, Facebook, angekündigt, die Anzeigen bei der Plattform stoppen zu wollen.
Die Regierung werde geplante Anzeigen auf Facebook zurückziehen, sagte der australische Finanzminister Simon Birmingham am Montag dem Sender Radio National. Der Umsatzverlust für Facebook könnte sich pro Jahr auf 10,5 Millionen Australische Dollar (rund 6,8 Millionen Euro) belaufen, berichtete der Sender ABC.
Facebook hatte am Donnerstag Nachrichtenseiten auf seiner Plattform für australische Nutzer gesperrt. Facebook-Nutzer können seither keine nationalen oder internationalen journalistischen Inhalte mehr teilen. Damit widersetzt das Unternehmen sich einem Gesetzesvorhaben der australischen Regierung, das künftig Google und Facebook dazu zwingen soll, örtliche Medienunternehmen zu bezahlen, wenn sie deren Inhalte verbreiten. Australien möchte damit erreichen, dass Werbeeinnahmen gerechter verteilt werden.
Logo von Facebook-App - SNA, 1920, 22.02.2021
Facebook sperrt Anzeigen „Pro-Corona-Impfung“ als politische Werbung
Birmingham bezeichnete die Sperre der Nachrichtenseiten als „unangemessen“ und beschuldigte Facebook, Einfluss auf „demokratische Systeme“ nehmen zu wollen. „Wir werden das nicht tolerieren.“ Die Regierung werde nicht von ihrem Gesetzesvorhaben abweichen.
Auch Deutschland steht eine Reform des Urheberrechts bevor. Dabei geht es um die Umsetzung einer EU-Richtlinie, die im Sommer 2019 beschlossen wurde und die bis Juni umgesetzt werden soll. Die Bundesregierung betont, der Gesetzesentwurf sehe einen fairen Interessenausgleich vor, von dem Kreative, Rechteverwerter und Nutzer gleichermaßen profitierten. Aber es regt sich auch Widerstand. Der Entwurf ist aber weniger radikal und die Debatte ist moderater als in Australien.
Newsticker
0
Neueste obenÄlteste oben
loader
Live
Заголовок открываемого материала
Um an der Diskussion teilzunehmen,
loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich
loader
Chats
Заголовок открываемого материала