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Nachtnews: Grundschulen und Kitas öffnen in mehr Ländern, Weltärztepräsident warnt vor Lockerung

© CC0 / Free-PhotosWas in der Nacht geschah
Was in der Nacht geschah - SNA, 1920, 22.02.2021
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Atomenergiebehörde IAEA setzt Kontrollen im Iran vorerst fort; Grundschulen und Kitas öffnen in mehr Ländern; Weltärztepräsident warnt vor Lockerung; Gedenken an Christchurch-Erdbeben in Neuseeland; Berliner Amtsärzte fordern neue Corona-Lockerungsstrategie; Luftfahrtbehörde kündigt Prüfung an
SNA präsentiert Ihnen in Kürze, was in der Nacht zum Montag geschehen ist.

Atomenergiebehörde IAEA setzt Kontrollen im Iran vorerst fort

Die Internationale Atomenergiebehörde IAEA kann die Kontrollen des iranischen Atomprogramms vorerst fortsetzen. Das handelte IAEA-Chef Rafael Grossi bei einem Besuch in Teheran mit der Atomenergiebehörde Irans aus, sagte er nach der Rückkehr am Flughafen von Wien. Grossi war in den Iran gereist, nachdem das Land in der letzten Woche eine Einschränkung der IAEA-Inspektionen der Atomanlagen angekündigt hatte. Man habe ein vernünftiges Ergebnis, sagte Grossi. Die Inspekteure hätten allerdings nicht den gleichen Zugang wie früher.
Rial- und Euro-Geldscheine (Symbolbild) - SNA, 1920, 18.02.2021
Deutschland bleibt 2020 wichtigster europäischer Handelspartner für Iran

Grundschulen und Kitas öffnen in mehr Ländern

Nach rund zweimonatiger Schließung und Notbetreuung öffnen heute in weiteren zehn Bundesländern wieder Kindertagesstätten und Grundschulen. Bundesbildungsministerin Anja Karliczek unterstützt das. Es sei gut, dass viele Schulen in Deutschland jetzt schrittweise wieder mit dem Präsenzunterricht beginnen, sagte sie der Deutschen Presse-Agentur. Präsenzunterricht sei durch nichts zu ersetzen. Kinder, besonders jüngere, brauchten einander. Angesichts steigender Infektionszahlen rief die CDU-Politikerin aber dazu auf, alle zur Verfügung stehenden Mittel zur Prävention einer Virenübertragung zu ergreifen, um den Schulbetrieb auch in den nächsten Wochen aufrechterhalten zu können. Die jüngste Entwicklung der Infektionszahlen verdiene höchste Aufmerksamkeit, sagte Karliczek und verwies auch auf die befürchtete Ausbreitung neuer Virusvarianten.

Weltärztepräsident warnt vor Lockerung

Angesichts der wieder gestiegenen Corona-Infektionszahlen in Deutschland hat Weltärztepräsident Frank Ulrich Montgomery vor weiteren Lockerungen der Restriktionen gewarnt. Wer in Zeiten steigender Reproduktionswerte des Coronavirus über Lockerungen spreche, handele „absolut unverantwortlich“, sagte Montgomery den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Bei jeder Lockerung werde es einen „deutlichen Anstieg der Zahlen“ geben, so Montgomery.

Gedenken an Christchurch-Erdbeben in Neuseeland

Neuseeland hat heute der Opfer des schweren Erdbebens von Christchurch vor zehn Jahren gedacht. Das Parlament und andere öffentliche Gebäude wurden auf halbmast beflaggt. Bei einer Zeremonie wurden die Namen der Opfer verlesen, es folgte eine Schweigeminute. Bei dem Erdbeben in der größten Stadt der Südinsel des Pazifikstaates am 22. Februar 2011 waren 185 Menschen ums Leben gekommen. Das Beben hatte eine Stärke von 6,2. Premierministerin Jacinda Ardern erinnerte besonders an die 87 ausländischen Opfer, deren Angehörige wegen der Corona-Reisebeschränkungen womöglich nicht beim Gedenken dabei sein konnten.

Berliner Amtsärzte fordern neue Corona-Lockerungsstrategie

Berlins Amtsärzte fordern nach einem Medienbericht einstimmig, Lockerungen nicht mehr an generelle Inzidenzwerte zu knüpfen. Es sei „nicht zielführend, Eindämmungsmaßnahmen an Inzidenzen von 20 oder 35 und 50“ zu koppeln, schreibt der „Tagesspiegel“ nach einer Stellungnahme aller zwölf Amtsärzte. Stattdessen schlagen die Mediziner demnach „intensive Maßnahmen der Infektionsprävention“ für Alte und Kranke und gleichzeitig eine Abmilderung der Maßnahmen für andere Gruppen wie Schulkinder vor. Das Papier sei am Wochenende als Stellungnahme an die Senatskanzlei geschickt worden.

Luftfahrtbehörde kündigt Prüfung an

Nach dem Triebwerksausfall einer Boeing 777 unweit von Denver hat die US-Luftfahrtbehörde FAA Konsequenzen angekündigt. Maschinen dieses Typs, die mit bestimmten Triebwerken von Pratt & Whitney ausgestattet seien, sollten verstärkt und sofort überprüft werden, teilte FAA-Chef Steve Dickson mit und kündigte eine entsprechende Notfall-Richtlinie an. Dies werde wahrscheinlich bedeuten, dass einige Flugzeuge aus dem Verkehr gezogen werden müssten. Unterdessen ordnete das japanische Verkehrsministerium vorsorglich ein Flugverbot für mit den betroffenen Triebwerken ausgestattete Flugzeuge im eigenen Land an. United Airlines teilte mit, freiwillig als sofortige Vorsichtsmaßnahme 24 Boeing 777-Flugzeuge mit Triebwerken der Serie 4000 von Pratt & Whitney aus dem Flugplan herauszunehmen.
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