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Studie: Kann Biontech-Impfstoff auch vor Infektion schützen?

© REUTERS / CLODAGH KILCOYNEPfizer/BioNTech-Impfdosis
Pfizer/BioNTech-Impfdosis - SNA, 1920, 22.02.2021
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Der Corona-Impfstoff von Biontech/Pfizer könnte einer unveröffentlichten Publikation zufolge auch vor einer Infektion mit dem Erreger schützen. Bislang gab es nur Erkenntnisse, inwiefern das Mittel vor Erkrankungen schützt.
Der Wirkstoff sei „hocheffektiv“ bei der Verhinderung von Infektionen mit Sars-CoV-2, heißt es nun in einem Manuskript zu einer Studie der beiden Hersteller zusammen mit dem israelischen Gesundheitsministerium.
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Sie hatten die Daten von Zehntausenden positiven Coronatests in Israel zur Verfügung und haben geschaut, wie viele der Infizierten geimpft oder eben nicht geimpft waren. Das Ergebnis: Der Anteil der Menschen mit vollem Impfschutz, der in einem bestimmten Zeitraum positiv auf Corona getestet wurde, war wesentlich niedriger als der Anteil bei den Nichtgeimpften. Die Studienautoren schreiben in Bezug auf diesen Schutz von einer „Effektivität“ von 89,4 Prozent, berichtet die Deutsche Presse-Agentur (DPA).
SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach äußerte sich sehr optimistisch über die Ergebnisse der Studie.

Schutz vor Erkrankung erneut bestätigt

Bislang war unklar, inwieweit der Impfstoff von Biontech/Pfizer Ansteckungen mit dem Coronavirus verhindert. Denn die ersten Ergebnisse einer großen klinischen Untersuchung mit mehr als 40.000 Probanden bezogen sich nicht auf Infektionen, sondern auf Erkrankungen. Dieser frühen Studie zufolge hat der Biontech-Impfstoff bezogen auf Erkrankungen eine Wirksamkeit von 95 Prozent. Das bedeutet, dass unter den Probanden einer geimpften Gruppe 95 Prozent weniger Erkrankungen auftraten als unter denen einer Kontrollgruppe. Die Untersuchung bestätigt noch einmal, dass der Impfstoff sehr wirksam Erkrankungen und auch Covid-Todesfälle verhindert. Zudem zeigte die Studie, dass der Impfstoff auch bei der ansteckenderen Variante B.1.1.7 wirkt, die erstmals in Großbritannien nachgewiesen wurde. Denn zum Zeitpunkt der Untersuchung waren bereits vier von fünf positiven Tests auf die Variante zurückzuführen. Um die Pandemie schnellstmöglich in den Griff zu bekommen, sollen aber nicht nur Erkrankungen verhindert, sondern auch Infektionsketten unterbrochen werden.
Das Manuskript ist allerdings weder von den Unternehmen veröffentlicht noch in einem von Experten begutachteten Fachjournal erschienen. Es wurde israelischen Journalisten des Internetportals „Ynet“ zugespielt und liegt der Deutschen Presse-Agentur vor. Weder Biontech noch das israelische Gesundheitsministerium wollten sich dazu äußern.
Auch andere Impfstoffhersteller haben Studien zu diesem Thema laufen.
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