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Auch zehn Jahre nach Fukushima-Katastrophe: über 14.000 Nachbeben in Japan

© AP Photo / IRWIN FEDRIANSYAHErdbeben (Symbolbild)
Erdbeben (Symbolbild) - SNA, 1920, 22.02.2021
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Nach der Tsunami-Katastrophe von vor zehn Jahren im Nordosten Japans kommt es immer noch zu Erderschütterungen. Seit dem schweren Seebeben am 11. März 2011 mit einer Stärke von 9,0 habe es mehr als 14.000 Mal für den Menschen spürbare Nachbeben gegeben. Darüber schreibt die japanische Wirtschaftszeitung „Nihon Keizai Shimbun“ am Montag.
Erst vor kurzem hatte eine der stärksten Erschütterungen seit der Fukushima-Katastrophe die Unglücksregion heimgesucht und mindestens 150 Verletzte gefordert. Das Beben vor der Küste Fukushimas und Miyagis hatte eine Stärke von 7,3 und war auch in Tokio sowie in vielen anderen Gebieten Japans zu spüren.
Neukaledonien - SNA, 1920, 18.02.2021
Erdbeben erschüttert Neukaledonien
Nach Einschätzung der Wetterbehörde handelte es sich um ein Nachbeben des schweren Bebens im März 2011, das damals eine Tsunamiwelle ausgelöst hatte. 18.500 Menschen starben damals in den Fluten, im Atomkraftwerk Fukushima kam es zu einem Super-GAU.

Einmal in 1000 Jahren

Von den mehr als 14.000 Nachbeben, die es seither in Folge dieses verheerenden Bebens gab, hätten 120 eine Stärke von 6 und zehn eine Stärke von über 7 erreicht, so die Wirtschaftszeitung weiter. Experten warnen denn auch, dass die Auswirkungen des Erdbebens von vor zehn Jahren noch immer nicht ausgestanden seien. Es heißt, dass ein Beben wie damals mit Stärke 9 einmal in 1000 Jahren vorkommt.
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