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Magdeburger Zoo meldet Nachwuchs bei seltenen Ameisenbären

© Foto : Zoo Magdeburg / Regina JembereDie Nachzucht eines Großen Ameisenbären im Zoo Magdeburg
Die Nachzucht eines Großen Ameisenbären im Zoo Magdeburg - SNA, 1920, 21.02.2021
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Weltweit sind Geburten von Großen Ameisenbären in Menschenobhut selten, umso größer ist die Freude im Magdeburger Zoo: Dort gab es Anfang Februar Nachwuchs bei den als eine zoologische Rarität geltenden Tieren.
Ein kleiner tollpatschiger „Rüssler“ habe am 8. Februar das Licht der Welt erblickt, teilte der Magdeburger Zoo am Samstag mit.
„Es liegt ein Jahrzehnt zurück, dass im Zoo Magdeburg die Nachzucht eines Großen Ameisenbären geglückt ist. Nur 20 Große Ameisenbären wurden in den vergangenen zwölf Monaten weltweit in Zoos geboren. Umso größer ist jetzt die Freude," sagte Zoo-Geschäftsführer, Dirk Wilke.
Auf der Roten Liste gefährdeter Arten der Weltnaturschutzunion wird der Große Ameisenbär als „gefährdet“ gelistet. Für das Magdeburger Zuchtpärchen „Estrella“ und „Kaspar“ ist es der fünfte Nachwuchs. „Estrella“ ist 2002 in London geboren und kam 2003 nach Magdeburg. Der 20 Jahre alte „Kaspar“ ist seit 2001 im Zoo Magdeburg.
Nach Angaben des Zoos verlief die Geburt des Jungtiers unkompliziert. Mutter „Estrella“ kümmert sich von Anfang an fürsorglich um ihren jüngsten Spross. Die ersten drei Monate krallt sich das Jungtier fast ausschließlich auf den Rücken der Mutter fest.
„Der kleine ‚Rüssler‘ ist nicht nur sehr energiesparend unterwegs, sondern auch perfekt getarnt: Muster und Farbe ergänzen sich im Aussehen gut zum mütterlichen Fellkleid. Rittlings auf dem Rücken trägt „Estrella“ ihren Nachwuchs umher oder wärmt und umwickelt ihren Nachwuchs zum Schlafen mit ihrem buschig behaarten Schwanz“, so die Mitteilung.
Bis etwa zur elften Woche nimmt das Baby Muttermilch auf und kann danach mit vorverdautem Brei gefüttert werden. Ab dem sechsten Monat kann das Ameisenbären-Jungtier selbständig Nahrung aufnehmen. Das Jungtier sei noch sehr ruhebedürftig und derzeit noch nicht für die Besucher zu sehen. Seine Entwicklung kann jedoch ab Montag auf der Website des Zoos mitverfolgt werden.
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