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Einsturz in Norilsker Fabrik – ein Toter, fünf Schwerverletzte

© Foto : Ermittlungskomitee Russlands / Zur BilddatenbankEin Mitarbeiter des Ermittlungskomitee vor der eingestürzten Werkhalle in Norilsk
Ein Mitarbeiter des Ermittlungskomitee vor der eingestürzten Werkhalle in Norilsk  - SNA, 1920, 20.02.2021
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Fünf Menschen sind in der Nacht zum Samstag bei einem Einsturz in einer Bergbau- und Aufbereitungsfabrik in der Stadt Norilsk im Norden der Region Krasnojarsk schwer verletzt worden, ein weiterer ist ums Leben gekommen. Dies geht aus einer Mitteilung des russischen Zivilschutzministeriums hervor.
Der Einsturz ereignete sich demnach in einer Werkhalle des Bergbau- und Aufbereitungswerkes, in der Brechanlagen in Betrieb waren. Betroffen sei eine Fläche von rund 1000 Quadratmetern. Die Behörde sei um 4.44 Uhr Ortszeit (22.44 Uhr MEZ am Freitag) alarmiert worden.
Zum Zeitpunkt des Einsturzes sollen sich acht Personen im Gebäude befunden haben. Zwei Personen konnten sich nach Angaben der Zivilschutzbehörde selbständig retten, vier weitere wurden aus den Trümmern geborgen, nach weiteren zwei Menschen werde gesucht. Einer der bereits geretteten Menschen sei in einem Rettungswagen seinen Verletzungen erlegen, fünf weitere seien in schwerem Zustand ins Krankenhaus gebracht worden. Nach Angaben des regionalen Gesundheitsministeriums werden sie „im vollen Umfang“ medizinisch betreut.

Weiterer Einsturz droht

Die Rettungskräfte sollen einen Ort, wo sich noch Personen unter Trümmern befinden könnten, identifiziert haben, teilte die Nachrichtenagentur RIA Novosti unter Verweis auf eine Quelle in den Notfalldiensten mit. Allerdings bestehe die Gefahr eines weiteren Einsturzes während der Rettungsarbeiten, hieß es. Nun würden die Spezialisten entscheiden, wie sie die Menschen sicher bergen könnten.
Nach Angaben des Zivilschutzes sind an dem Rettungseinsatz 57 Fahrzeuge und 195 Personen beteiligt, darunter 107 Mitarbeiter der Behörde.

Gebäude vermutlich während Reparaturarbeiten eingestürzt

Wegen Verstößen gegen die Betriebssicherheitsvorschriften startete die Staatsanwaltschaft eine Inspektion. Das Ermittlungskomitee leitete ein Verfahren wegen Verletzung der Sicherheitsvorschriften ein, die den Tod von zwei oder mehr Personen zur Folge gehabt hat. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft ereignete sich der Unfall während Reparaturarbeiten zur Verstärkung der Baukonstruktionen.
Nach dem vorläufigen Ermittlungsstand waren früher bei der Untersuchung des betroffenen Gebäudes Mängel entdeckt worden, die zum Einsturz des Gebäudes geführt haben könnten. Man habe daher beschlossen, Bau- und Reparaturarbeiten durchzuführen, teilte der Pressedienst des regionalen Ermittlungskomitees mit.
Schutzhelme  - SNA, 1920, 14.02.2021
Grubenunglück in Südwestsibirien – ein Toter
Der Gouverneur der Region Krasnojarsk, Alexander Uss, habe die Situation unter seine persönliche Aufsicht genommen, wie sein Pressesprecher mitteilte.
Die regionale Behörde für ökologische, technische und atomare Aufsicht Rostechnadsor wird nach eigenen Angaben eine Kommission zur Ermittlung zum Vorfall einrichten.
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