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Lautstark erinnern an Hanau: Tausende demonstrieren gegen Rassismus

© SNA / Ruben KindelEine Mahnung gegen das Vergessen des Attentats.
Eine Mahnung gegen das Vergessen des Attentats. - SNA, 1920, 20.02.2021
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Am Samstag hat in Berlin eine Demonstration stattgefunden, um an den Jahrestag des Attentats in Hanau zu erinnern und der Opfer zu gedenken. Laut Angaben der Veranstalter sind dafür insgesamt 20.000 Menschen auf die Straße gegangen. Die Teilnehmenden demonstrierten friedlich gegen Fremdenfeindlichkeit, rassistische Gewalt und Versagen der Justiz.
Ein Jahr und einen Tag nach der Tat hat in Berlin am Samstag eine Gedenkdemonstration zu dem rassistisch motivierten Attentat in Hanau stattgefunden. Laut der Organisation „Migrantifa“, welche die Demonstration veranstaltete, haben sich dafür 20.000 Menschen zusammengefunden. Die Teilnehmenden demonstrierten friedlich mit Maske und Abstandsregeln gegen strukturellen Rassismus, rassistische Gewalt und Diskriminierungen. Ein Polizeisprecher sagte zur Deutschen Presseagentur, dass die Zahl der TeilnehmerInnen auf ungefähr 6400 Menschen geschätzt wurde.
Angefangen hatte die Demonstration an der Berliner Hermannstraße im Bezirk Neukölln und verlief dann über die Sonnenallee und den Kottbusser Damm bis hin zum Oranienplatz in Kreuzberg. An mehreren Orten hielten die Veranstalter die Demonstration an, um Redebeiträgen von Lautsprecherwagen zuzuhören und eine Schweigeminute einzulegen.
Gedenkdemo Hanau Wedding - SNA, 1920, 19.02.2021
Ein Jahr Anschläge von Hanau: Gedenkkundgebungen in Berlin
Am 19. Februar 2020 erschoss ein Mann neun Menschen in Hanau und verletzte fünf weitere. Die Tat war nachweislich rassistisch motiviert. Seither haben sich mehrere Initiativen rund um dieses Attentat gegründet, um den Opfern zu gedenken und die Öffentlichkeit über die rassistische Lebensrealität von Betroffenen aufzuklären.
© SNA / Ruben Kindel kontakt@rkindel

Laut Veranstalter waren 20.000 Demonstranten zu der Veranstaltung gekommen, die um 14:00 Uhr am S- und U-Bahnhof Hermannstraße begann.

 Laut Veranstalter waren 20.000 Demonstranten zu der Veranstaltung gekommen, die um 14:00 Uhr am S- und U-Bahnhof Hermannstraße begann. - SNA
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Laut Veranstalter waren 20.000 Demonstranten zu der Veranstaltung gekommen, die um 14:00 Uhr am S- und U-Bahnhof Hermannstraße begann.

© SNA / Ruben Kindel

Die Demonstranten stellten sich gegen die bei rechtsextremen oder rassistischen Taten von offizieller Seite oft behaupteten „Einzeltäter“-Theorie.

Die Demonstranten stellten sich gegen die bei rechtsextremen oder rassistischen Taten von offizieller Seite oft behaupteten „Einzeltäter“-Theorie.  - SNA
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Die Demonstranten stellten sich gegen die bei rechtsextremen oder rassistischen Taten von offizieller Seite oft behaupteten „Einzeltäter“-Theorie.

© SNA / Lisa Meyer

Mit großen Transparenten demonstrierten die TeilnehmerInnen gegen den strukturellen Rassismus, mit dem Betroffene in Deutschland konfrontiert werden.

Mit großen Transparenten demonstrierten die TeilnehmerInnen gegen den strukturellen Rassismus, mit dem Betroffene in Deutschland konfrontiert werden.  - SNA
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Mit großen Transparenten demonstrierten die TeilnehmerInnen gegen den strukturellen Rassismus, mit dem Betroffene in Deutschland konfrontiert werden.

© SNA / Ruben Kindel

„Germany Kills“ – unter dieser Losung wurde bei der Demo die Verwicklung deutscher Behörden, Polizei oder Militärs in rechtsextreme Umtriebe und Anschläge kritisiert.

„Germany Kills“ – unter dieser Losung wurde bei der Demo die Verwicklung deutscher Behörden, Polizei oder Militärs in rechtsextreme Umtriebe und Anschläge kritisiert.  - SNA
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„Germany Kills“ – unter dieser Losung wurde bei der Demo die Verwicklung deutscher Behörden, Polizei oder Militärs in rechtsextreme Umtriebe und Anschläge kritisiert.

© SNA / Ruben KindelAngesichts des Anstiegs der Waffenerlaubnisse für Menschen mit rechtsextremem Hintergrund fordert man nach Hanau Taten der Politik.
Angesichts des Anstiegs der Waffenerlaubnisse für Menschen mit rechtsextremem Hintergrund fordert man nach Hanau Taten der Politik. - SNA
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Angesichts des Anstiegs der Waffenerlaubnisse für Menschen mit rechtsextremem Hintergrund fordert man nach Hanau Taten der Politik.
© SNA / Ruben Kindel

Es wurde neben dem Kampf gegen Rassismus auch zum Vorgehen gegen Nazismus aufgerufen.

Es wurde neben dem Kampf gegen Rassismus auch zum Vorgehen gegen Nazismus aufgerufen. - SNA
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Es wurde neben dem Kampf gegen Rassismus auch zum Vorgehen gegen Nazismus aufgerufen.

© SNA / Ruben Kindel

Die Teilnehmer erinnerten an landesweite Anschläge rechten Terrors wie beispielsweise in Neukölln.

Die Teilnehmer erinnerten an landesweite Anschläge rechten Terrors wie beispielsweise in Neukölln. - SNA
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Die Teilnehmer erinnerten an landesweite Anschläge rechten Terrors wie beispielsweise in Neukölln.

© SNA / Tim MeierNach der Hermannstraße zog die Demonstration am Rathaus Neukölln vorbei auf die Sonnenallee.
Nach der Hermannstraße zog die Demonstration am Rathaus Neukölln vorbei auf die Sonnenallee. - SNA
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Nach der Hermannstraße zog die Demonstration am Rathaus Neukölln vorbei auf die Sonnenallee.
© SNA / Tim Meier

Nicht nur in Deutschland: TeilnehmerInnen warfen auch der Türkei neofaschistische Umtriebe vor.

Nicht nur in Deutschland: TeilnehmerInnen warfen auch der Türkei neofaschistische Umtriebe vor.  - SNA
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Nicht nur in Deutschland: TeilnehmerInnen warfen auch der Türkei neofaschistische Umtriebe vor.

© SNA / Tim Meier

Wie schon am Vortag war die „Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend“ (SDAJ) vertreten.

Wie schon am Vortag war die „Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend“ (SDAJ) vertreten.  - SNA
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Wie schon am Vortag war die „Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend“ (SDAJ) vertreten.

© SNA / Tim Meier

Der hauptsächlich türkische und kurdische Dachverband „Föderation Demokratischer Arbeitervereine“ hatte schon am Vortag Flagge gezeigt.

Der hauptsächlich türkische und kurdische Dachverband „Föderation Demokratischer Arbeitervereine“ hatte schon am Vortag Flagge gezeigt.  - SNA
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Der hauptsächlich türkische und kurdische Dachverband „Föderation Demokratischer Arbeitervereine“ hatte schon am Vortag Flagge gezeigt.

© SNA / Tim Meier

Die TeilnehmerInnen gaben staatlichen Instanzen und der Presse eine Teilschuld an dem Attentat von Hanau.

Die TeilnehmerInnen gaben staatlichen Instanzen und der Presse eine Teilschuld an dem Attentat von Hanau.  - SNA
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Die TeilnehmerInnen gaben staatlichen Instanzen und der Presse eine Teilschuld an dem Attentat von Hanau.

© SNA / Ruben Kindel

Dem Gefühl, von staatlicher Seite bei rassistischen Angriffen allein gelassen zu werden, stellten diese Demonstranten eine Selbstorganisation entgegen.

Dem Gefühl, von staatlicher Seite bei rassistischen Angriffen allein gelassen zu werden, stellten diese Demonstranten eine Selbstorganisation entgegen.  - SNA
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Dem Gefühl, von staatlicher Seite bei rassistischen Angriffen allein gelassen zu werden, stellten diese Demonstranten eine Selbstorganisation entgegen.

© SNA / Ruben Kindel kontakt@rkindelDer Beginn des Zuges war mit Transparenten umkreist.
Der Beginn des Zuges war mit Transparenten umkreist. - SNA
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Der Beginn des Zuges war mit Transparenten umkreist.
© SNA / Ruben Kindel kontakt@rkindel

Ein Demonstrant fordert die Umstrukturierung oder Auflösung von Sicherheitsbehörden, die ihrer Meinung nach bei rechtsextremen oder rassistischen Taten wegsehen.

Ein Demonstrant fordert die Umstrukturierung oder Auflösung von Sicherheitsbehörden, die ihrer Meinung nach bei rechtsextremen oder rassistischen Taten wegsehen. - SNA
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Ein Demonstrant fordert die Umstrukturierung oder Auflösung von Sicherheitsbehörden, die ihrer Meinung nach bei rechtsextremen oder rassistischen Taten wegsehen.

© SNA / Ruben Kindel kontakt@rkindel

Transparent mit der Aufschrift: „Der Wunsch nach Freiheit lässt sich nicht verbieten.“

Transparent mit der Aufschrift: „Der Wunsch nach Freiheit lässt sich nicht verbieten.“  - SNA
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Transparent mit der Aufschrift: „Der Wunsch nach Freiheit lässt sich nicht verbieten.“

© SNA / Ruben Kindel

Der AfD wurde eine Unterstützung rassistischer Diskurse vorgeworfen.

Der AfD wurde eine Unterstützung rassistischer Diskurse vorgeworfen. - SNA
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Der AfD wurde eine Unterstützung rassistischer Diskurse vorgeworfen.

© SNA / Ruben KindelAnwohner solidarisierten sich in ihrer Quarantäne mit der Demonstration.
Anwohner solidarisierten sich in ihrer Quarantäne mit der Demonstration. - SNA
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Anwohner solidarisierten sich in ihrer Quarantäne mit der Demonstration.
© SNA / Ruben KindelEntlang der Route gab es weitere Solidaritätsbekundungen…
Entlang der Route gab es weitere Solidaritätsbekundungen… - SNA
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Entlang der Route gab es weitere Solidaritätsbekundungen…
© SNA / Ruben Kindel… manche nur mit Schildern.
… manche nur mit Schildern. - SNA
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… manche nur mit Schildern.
© SNA / Ruben Kindel

Eine Flagge der „Migrantifa“.

Eine Flagge der „Migrantifa“. - SNA
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Eine Flagge der „Migrantifa“.

© SNA / Ruben KindelMit der Umbenennung einiger Straßen sollte der Opfer gedacht werden.
Mit der Umbenennung einiger Straßen sollte der Opfer gedacht werden. - SNA
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Mit der Umbenennung einiger Straßen sollte der Opfer gedacht werden.
© SNA / Ruben KindelEine Mahnung gegen das Vergessen des Attentats.
Eine Mahnung gegen das Vergessen des Attentats. - SNA
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Eine Mahnung gegen das Vergessen des Attentats.
© SNA / Lisa Meyer

Die vorgeschriebene Maskenpflicht wurde von den TeilnehmerInnen eingehalten, aber nicht immer die Abstandsregeln.

Die vorgeschriebene Maskenpflicht wurde von den TeilnehmerInnen eingehalten, aber nicht immer die Abstandsregeln. - SNA
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Die vorgeschriebene Maskenpflicht wurde von den TeilnehmerInnen eingehalten, aber nicht immer die Abstandsregeln.

© SNA / Tim MeierSeit 1990 gab es 213 Morde mit rechtsextremem und rassistischem Hintergrund.
Seit 1990 gab es 213 Morde mit rechtsextremem und rassistischem Hintergrund. - SNA
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Seit 1990 gab es 213 Morde mit rechtsextremem und rassistischem Hintergrund.
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Laut Veranstalter waren 20.000 Demonstranten zu der Veranstaltung gekommen, die um 14:00 Uhr am S- und U-Bahnhof Hermannstraße begann.

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Die Demonstranten stellten sich gegen die bei rechtsextremen oder rassistischen Taten von offizieller Seite oft behaupteten „Einzeltäter“-Theorie.

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Mit großen Transparenten demonstrierten die TeilnehmerInnen gegen den strukturellen Rassismus, mit dem Betroffene in Deutschland konfrontiert werden.

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„Germany Kills“ – unter dieser Losung wurde bei der Demo die Verwicklung deutscher Behörden, Polizei oder Militärs in rechtsextreme Umtriebe und Anschläge kritisiert.

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Angesichts des Anstiegs der Waffenerlaubnisse für Menschen mit rechtsextremem Hintergrund fordert man nach Hanau Taten der Politik.
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Es wurde neben dem Kampf gegen Rassismus auch zum Vorgehen gegen Nazismus aufgerufen.

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Die Teilnehmer erinnerten an landesweite Anschläge rechten Terrors wie beispielsweise in Neukölln.

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Nach der Hermannstraße zog die Demonstration am Rathaus Neukölln vorbei auf die Sonnenallee.
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Nicht nur in Deutschland: TeilnehmerInnen warfen auch der Türkei neofaschistische Umtriebe vor.

10/25

Wie schon am Vortag war die „Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend“ (SDAJ) vertreten.

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Der hauptsächlich türkische und kurdische Dachverband „Föderation Demokratischer Arbeitervereine“ hatte schon am Vortag Flagge gezeigt.

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Die TeilnehmerInnen gaben staatlichen Instanzen und der Presse eine Teilschuld an dem Attentat von Hanau.

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Dem Gefühl, von staatlicher Seite bei rassistischen Angriffen allein gelassen zu werden, stellten diese Demonstranten eine Selbstorganisation entgegen.

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Der Beginn des Zuges war mit Transparenten umkreist.
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Ein Demonstrant fordert die Umstrukturierung oder Auflösung von Sicherheitsbehörden, die ihrer Meinung nach bei rechtsextremen oder rassistischen Taten wegsehen.

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Transparent mit der Aufschrift: „Der Wunsch nach Freiheit lässt sich nicht verbieten.“

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Der AfD wurde eine Unterstützung rassistischer Diskurse vorgeworfen.

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Anwohner solidarisierten sich in ihrer Quarantäne mit der Demonstration.
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Entlang der Route gab es weitere Solidaritätsbekundungen…
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… manche nur mit Schildern.
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Eine Flagge der „Migrantifa“.

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Mit der Umbenennung einiger Straßen sollte der Opfer gedacht werden.
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Eine Mahnung gegen das Vergessen des Attentats.
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Die vorgeschriebene Maskenpflicht wurde von den TeilnehmerInnen eingehalten, aber nicht immer die Abstandsregeln.

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Seit 1990 gab es 213 Morde mit rechtsextremem und rassistischem Hintergrund.
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