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Bei Verstoß gegen Quarantäne: Touristen droht in Irland Haftstrafe

 - SNA, 1920, 19.02.2021
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Wer künftig nach Irland reist, sollte sich auf die strengen Quarantäneregeln vor Ort gefasst machen. Die irische Regierung hat kürzlich einen Gesetzentwurf gebilligt, der hohe Bußgelder und sogar eine Haftstrafe für Touristen wegen Verstoßes gegen die zweiwöchige Quarantänepflicht vorsieht.
Dies betrifft Staatsbürger aus insgesamt zwanzig Ländern, die derzeit eine hohe Zahl an Infektionen mit den neuen Corona-Varianten verzeichnen. Dazu zählen laut „Irish Times“ Österreich, Brasilien, die Vereinigten Arabischen Emirate und 17 afrikanische Staaten.
Einreisende würden künftig dazu verpflichtet, sich für zwei Wochen und auf eigene Kosten in Quarantäne zu begeben. Das lange Warten kann aber verkürzt werden. In dem Fall muss der Corona-Test, der am zehnten Tag nach der Einreise durchgeführt wird, negativ ausfallen.
Der Gesetzentwurf regt darüber hinaus harte Strafen bei Verstößen an. So soll der unerlaubte Gang nach draußen mit einem Bußgeld von rund 4000 Euro oder einem Monat Gefängnis geahndet werden. Auch Testverweigerer sollten demnach mit dieser Strafe belegt werden. Angaben zufolge könnte die neue Regelung nächste Woche in Kraft treten.
Die britische Virusvariante gilt nach Schätzungen als um mindestens 35 Prozent ansteckender als die herkömmliche. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist die Corona-Mutation in mittlerweile 94 Ländern nachgewiesen worden. Auch für andere Varianten wie die südafrikanische wird eine höhere Übertragbarkeit angenommen, genaue Daten dazu liegen aber noch nicht vor.
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