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Nachtnews: USA bereit zu Atomgesprächen mit dem Iran, Zahl der Kritiker der Corona-Maßnahmen steigt

© CC0 / Free-PhotosWas in der Nacht geschah
Was in der Nacht geschah - SNA, 1920, 19.02.2021
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USA bereit zu Atomgesprächen mit dem Iran; Schießerei vor Präsidentenpalast in Somalia; Zahl der Kritiker der Corona-Maßnahmen wächst; Mehrheit für Impfpriorisierung bei Lehrern und Erziehern; USA offiziell wieder Mitglied des Pariser Klimaabkommens; Dritte Krawallnacht in Spanien wegen Rapper
SNA präsentiert Ihnen in Kürze, was in der Nacht zum Freitag geschehen ist.

USA bereit zu Atomgesprächen mit dem Iran

Die neue US-Regierung von Präsident Joe Biden hat sich im Streit um das iranische Atomabkommen zu Gesprächen mit Teheran bereit erklärt. Die USA würden eine mögliche Einladung des EU-Außenbeauftragten Josep Borrell zu einem Treffen mit Vertretern des Irans und der übrigen sechs Vertragsstaaten annehmen, um gemeinsam nach einer diplomatischen Lösung zu suchen, erklärte ein Sprecher des Außenministeriums in Washington. Eine solche Einladung liegt bislang nicht vor. Wo, wann und in welcher Form Atomgespräche stattfinden könnten, liege nicht im Ermessen der US-Regierung, sagte ein hochrangiger Regierungsbeamter. Es gebe keine Hinweise darauf, wie der Iran auf eine Einladung reagieren würde.

Schießerei vor Präsidentenpalast in Somalia

Wenige Stunden vor einer geplanten Oppositions-Kundgebung ist es in Somalias Hauptstadt Mogadischu zu heftigen Schießereien zwischen Soldaten und Milizionären gekommen. Mindestens zwei Milizionäre wurden getötet und zahlreiche andere verletzt, teilte ein Polizeioffizier am Morgen mit. Nach der nächtlichen Auseinandersetzung riegelten gepanzerte Militärfahrzeuge den Platz vor dem Präsidentenpalast ab. Oppositionsgruppen und sie unterstützende Clan-Chefs wollten dort gegen den Präsidenten Mohamed Abdullahi Farmajo protestieren, dem sie das Mandat absprechen.
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Zahl der Kritiker an Corona-Maßnahmen wächst

Eine Mehrheit der Deutschen befürwortet laut einer repräsentativen Umfrage die aktuellen Corona-Maßnahmen, zugleich wächst die Zahl der Kritiker. Laut dem für das ARD-Morgenmagazin ermittelten Deutschland-Trend hielt mehr als die Hälfte der Befragten (54 Prozent) die bestehenden Maßnahmen für angemessen. Das teilte der WDR mit. 27 Prozent kritisierten die geltenden Alltagseinschränkungen, 16 Prozent gingen sie nicht weit genug.

Mehrheit für Impfpriorisierung bei Lehrern und Erziehern

Eine große Mehrheit der Deutschen hat sich dafür ausgesprochen, Lehrer und Erzieher bei den Corona-Impfungen zu bevorzugen. Das geht aus einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov hervor. Demnach fänden es 36 Prozent der Befragten „angemessen“ und 37 Prozent „eher angemessen“, wenn Lehrer und Erzieher einen Vorzug erhielten. Lediglich 15 Prozent sprechen sich gegen eine Priorisierung aus – sechs Prozent halten einen möglichen Vorzug für „unangemessen“, neun Prozent für „eher unangemessen“. Zwölf Prozent der Befragten machten keine Angabe.

USA offiziell wieder Mitglied des Pariser Klimaabkommens

Nach dem Ausstieg unter Ex-Präsident Donald Trump sind die USA nun wieder offiziell Teil des Pariser Klimaabkommens. Mit Tagesanbruch am heutigen Freitag an der US-Ostküste vollzogen die Vereinigten Staaten nach Angaben der UN die Rückkehr in den historischen Vertrag von 2015. Der Generalsekretär der Vereinten Nationen, António Guterres, hatte den Schritt der USA als „Schlüsselmoment“ auf dem Weg zu einem nachhaltigeren Klimaschutz bezeichnet. Auch würdigte er bereits die von der Regierung des neuen Präsidenten Joe Biden durchgeführten Stärkungen der US-Klimapolitik, zu denen auch das Zurückdrehen einiger Schritte der Trump-Regierung gehört.

Dritte Krawallnacht in Spanien wegen Rapper

Die dritte Nacht in Folge hat es in mehreren spanischen Städten gewalttätige Proteste gegen die Inhaftierung des Rappers Pablo Hasél gegeben. Der 32-Jährige, der mit bürgerlichem Namen Pablo Rivadulla Duró heißt, war am Dienstag festgenommen worden, nachdem er sich geweigert hatte, eine neunmonatige Haftstrafe anzutreten. Er war wegen des Vorwurfs verurteilt worden, in seinen Songtexten und in Tweets Gewalt gegen Polizisten und Politiker verherrlicht und die Monarchie beleidigt zu haben.
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