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Ein Jahr Anschläge von Hanau: Gedenkkundgebungen in Berlin

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Am Freitag ist in mehreren deutschen Städten den Opfern des rassistisch motivierten Anschlags von Hanau gedacht worden. In Berlin fanden sich in den Ortsteilen Neukölln, Kreuzberg und Wedding insgesamt über 3000 Menschen auf drei Gedenkkundgebungen zusammen. SNA fing vor Ort die Stimmung in Bildern ein.
Vor dem Rathaus in Neukölln kamen circa 1200 Menschen zusammen, was die Polizei anscheinend überraschte. Angemeldet war die Kundgebung auf dem Rathausplatz, doch schon bald blockierten die Teilnehmer:innen den Verkehr auf der naheliegenden Karl-Marx-Straße, die nicht gesperrt und somit gefährlich für Passanten war, auch weil die Abstandsregeln nicht eingehalten wurden. Neben Redebeiträgen von Organisationen wie der veranstaltenden türkischstämmigen „Föderation Demokratischer Arbeitervereine“ (DIDF), der Sozialistischen Deutschen Arbeiterjugend (SDAJ) oder „Bund der Migrant:innen“ gab es noch musikalische Beiträge und eine Schweigeminute wurde eingelegt.
In Kreuzberg am Oranienplatz begann die Gedenkkundgebung mit über 1000 Menschen mit einer Schweigeminute. Anschließend wurde eine Audiodatei mit Botschaften der Angehörigen der Opfer vorgespielt und Redebeiträge gehalten. Die anliegende Oranienstraße wurde zum Schutz der Maske tragenden Teilnehmer:innen kurzfristig gesperrt, da diese versuchten, die Abstandsregeln einzuhalten. Mit Kerzen wurde um den Gedenkstein für Opfer von Rassismus und Polizeigewalt der Slogan der bundesweiten Kundgebungen dargestellt: „Erinnern heißt verändern.“
Auch im Berliner Ortsteil Wedding (Bezirk Mitte) fand eine Kundgebung auf dem Leopoldplatz zur Erinnerung an das Attentat in Hanau statt. Es haben sich laut Veranstaltern und Angaben der Polizei ungefähr 1000 Menschen zusammengefunden, um an der Aktion teilzunehmen. Die Kundgebung bestand aus Redebeiträgen, der gleichen Audiodatei wie in Kreuzberg und einer performativen Inszenierung. Ebenfalls haben die Organisatoren der Öffentlichkeit Zettel und Stifte zur Verfügung gestellt, um ihre Worte direkt an die Angehörigen und Überlebenden des Hanauer Attentats zu richten.
Unter den Redebeiträge haben sich Organisationen wie die „Migrantifa“ oder die Jugendorganisation „Young Struggle“ wiedergefunden. Aber auch von Rassismus betroffene Menschen aus dem Wedding wurden eingeladen, um ihre Geschichten zu teilen. Neben den Audioaufnahmen der Familienmitglieder, wurden auch Aufnahmen von Gedichten gespielt, die sich mit dem strukturellen Rassismus in Deutschland befassten.
© SNA / Ruben Kindel

Mehr als 1000 Teilnehmer:innen fanden sich in Berlin vor dem Rathaus Neukölln zu einer Gedenkkundgebung angesichts des ersten Jahrestags des Hanauer Attentats zusammen.

Mehr als 1000 Teilnehmer:innen fanden sich in Berlin vor dem Rathaus Neukölln zu einer Gedenkkundgebung angesichts des ersten Jahrestags des Hanauer Attentats zusammen. - SNA
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Mehr als 1000 Teilnehmer:innen fanden sich in Berlin vor dem Rathaus Neukölln zu einer Gedenkkundgebung angesichts des ersten Jahrestags des Hanauer Attentats zusammen.

© SNA / Ruben Kindel

Teilnehmer:innen zeigen Fotos der Opfer.

Teilnehmer:innen zeigen Fotos der Opfer. - SNA
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Teilnehmer:innen zeigen Fotos der Opfer.

© SNA / Ruben Kindel

Bei dem Attentat am 19.02.2020 starben neun Menschen, fünf weitere wurden verletzt.

Bei dem Attentat am 19.02.2020 starben neun Menschen, fünf weitere wurden verletzt. - SNA
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Bei dem Attentat am 19.02.2020 starben neun Menschen, fünf weitere wurden verletzt.

© SNA / Ruben Kindel

Gedenkdemo Hanau Neukölln

Gedenkdemo Hanau Neukölln - SNA
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Gedenkdemo Hanau Neukölln

© SNA / Ruben Kindel

Vor Ort gedachte man mit einer Schweigeminute den Opfern.

Vor Ort gedachte man mit einer Schweigeminute den Opfern. - SNA
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Vor Ort gedachte man mit einer Schweigeminute den Opfern.

© SNA / Ruben Kindel

Der Hashtag #Saytheirnames (zu Deutsch: „Sagt ihre Namen“) soll auf den rassistischen Hintergrund der Tat hinweisen.

Der Hashtag #Saytheirnames (zu Deutsch: „Sagt ihre Namen“) soll auf den rassistischen Hintergrund der Tat hinweisen. - SNA
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Der Hashtag #Saytheirnames (zu Deutsch: „Sagt ihre Namen“) soll auf den rassistischen Hintergrund der Tat hinweisen.

© SNA / Ruben Kindel

Ein weiterer Slogan lautet „Erinnnern heißt  Verändern“.

Ein weiterer Slogan lautet „Erinnnern heißt  Verändern“. - SNA
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Ein weiterer Slogan lautet „Erinnnern heißt  Verändern“.

© SNA / Ruben Kindel

Neben Redebeiträgen gab es auch traditionelle türkische Musik zu hören.

Neben Redebeiträgen gab es auch traditionelle türkische Musik zu hören. - SNA
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Neben Redebeiträgen gab es auch traditionelle türkische Musik zu hören.

© SNA / Ruben Kindel

Auf der Veranstaltung wurde neben der Aufklärung der Tat auch gesellschaftliche Veränderungen gefordert.

Auf der Veranstaltung wurde neben der Aufklärung der Tat auch gesellschaftliche Veränderungen gefordert. - SNA
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Auf der Veranstaltung wurde neben der Aufklärung der Tat auch gesellschaftliche Veränderungen gefordert.

© SNA / Ruben Kindel

Viele Teilnehmer:innen hielten Blätter mit diversen arabischen Namen hoch.

Viele Teilnehmer:innen hielten Blätter mit diversen arabischen Namen hoch. - SNA
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Viele Teilnehmer:innen hielten Blätter mit diversen arabischen Namen hoch.

© SNA / Ruben Kindel

Die Polizei ermahnte die Teilnehmer die Abstandsregeln zu halten.

Die Polizei ermahnte die Teilnehmer die Abstandsregeln zu halten. - SNA
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Die Polizei ermahnte die Teilnehmer die Abstandsregeln zu halten.

© SNA / Tim Meier

In Berlin-Kreuzberg sammelten sich ebenfalls über 1000 Teilnehmer:innen, die an der Gedenkkundgebung teilnahmen.

In Berlin-Kreuzberg sammelten sich ebenfalls über 1000 Teilnehmer:innen, die an der Gedenkkundgebung teilnahmen. - SNA
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In Berlin-Kreuzberg sammelten sich ebenfalls über 1000 Teilnehmer:innen, die an der Gedenkkundgebung teilnahmen.

© SNA / Tim Meier

Um die Stele für die Opfer von Rassismus und Polizeigewalt am Oranienplatz wurden neben dem Infozelt der Veranstalter Kerzen und Blumen für die Toten des Hanauer Anschlags niedergelegt.

Um die Stele für die Opfer von Rassismus und Polizeigewalt am Oranienplatz wurden neben dem Infozelt der Veranstalter Kerzen und Blumen für die Toten des Hanauer Anschlags niedergelegt. - SNA
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Um die Stele für die Opfer von Rassismus und Polizeigewalt am Oranienplatz wurden neben dem Infozelt der Veranstalter Kerzen und Blumen für die Toten des Hanauer Anschlags niedergelegt.

© SNA / Tim Meier

Wie in Wedding und Neukölln war das Motto „Erinnern heißt Verändern“ präsent.

Wie in Wedding und Neukölln war das Motto „Erinnern heißt Verändern“ präsent. - SNA
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Wie in Wedding und Neukölln war das Motto „Erinnern heißt Verändern“ präsent.

© SNA / Tim Meier

Mit Maske und Abstand gedachten die Teilnehmer:innen während der Corona-Pandemie.

Mit Maske und Abstand gedachten die Teilnehmer:innen während der Corona-Pandemie. - SNA
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Mit Maske und Abstand gedachten die Teilnehmer:innen während der Corona-Pandemie.

© SNA / Tim Meier

Die Veranstalter beklagten die Untätigkeit oder gar Verwicklung deutscher Behörden bei rassistischen Attentaten.

Die Veranstalter beklagten die Untätigkeit oder gar Verwicklung deutscher Behörden bei rassistischen Attentaten. - SNA
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Die Veranstalter beklagten die Untätigkeit oder gar Verwicklung deutscher Behörden bei rassistischen Attentaten.

© SNA / Tim Meier

Es wurde zudem eine offenere Gesellschaft gefordert.

Es wurde zudem eine offenere Gesellschaft gefordert. - SNA
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Es wurde zudem eine offenere Gesellschaft gefordert.

© SNA / Tim Meier

Die Gesichter und Namen der Opfer wurden mit Schablonen auf die Kunstinstallation auf dem Platz angebracht.

Die Gesichter und Namen der Opfer wurden mit Schablonen auf die Kunstinstallation auf dem Platz angebracht. - SNA
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Die Gesichter und Namen der Opfer wurden mit Schablonen auf die Kunstinstallation auf dem Platz angebracht.

© SNA / Tim Meier

Neben Kerzen und warmen Getränken gaben die Veranstalter Broschüren mit Informationen zum Anschlag in Hanau heraus.

Neben Kerzen und warmen Getränken gaben die Veranstalter Broschüren mit Informationen zum Anschlag in Hanau heraus. - SNA
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Neben Kerzen und warmen Getränken gaben die Veranstalter Broschüren mit Informationen zum Anschlag in Hanau heraus.

© SNA / Tim Meier

Eine Lichterkette erleuchtet den Schriftzug „Erinnern heißt Verändern“.

Eine Lichterkette erleuchtet den Schriftzug „Erinnern heißt Verändern“. - SNA
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Eine Lichterkette erleuchtet den Schriftzug „Erinnern heißt Verändern“.

© SNA / Tim Meier

Auch das Kino „Babylon Kreuzberg“ solidarisiert sich mit den Opfern und Angehörigen des Anschlags.

Auch das Kino „Babylon Kreuzberg“ solidarisiert sich mit den Opfern und Angehörigen des Anschlags. - SNA
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Auch das Kino „Babylon Kreuzberg“ solidarisiert sich mit den Opfern und Angehörigen des Anschlags.

© SNA / Lisa Meyer

In Berlin fanden sich im Ortsteil Wedding (Bezirk Mitte) laut Angaben der Polizei rund 1000 Menschen zusammen.

In Berlin fanden sich im Ortsteil Wedding (Bezirk Mitte) laut Angaben der Polizei rund 1000 Menschen zusammen. - SNA
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In Berlin fanden sich im Ortsteil Wedding (Bezirk Mitte) laut Angaben der Polizei rund 1000 Menschen zusammen.

© SNA / Lisa Meyer

Mit der Mordserie der NSU, dem Anschlag in Halle sowie dem Mord am Politiker Walter Lübcke gab es in den letzten Jahren rassistisch oder antisemitisch motivierte Attentate und Anschläge.

Mit der Mordserie der NSU, dem Anschlag in Halle sowie dem Mord am Politiker Walter Lübcke gab es in den letzten Jahren rassistisch oder antisemitisch motivierte Attentate und Anschläge. - SNA
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Mit der Mordserie der NSU, dem Anschlag in Halle sowie dem Mord am Politiker Walter Lübcke gab es in den letzten Jahren rassistisch oder antisemitisch motivierte Attentate und Anschläge.

© SNA / Lisa Meyer

Die Kundgebungen und Demonstrationen in Bezug auf den Jahrestag von Hanau nahmen darauf Bezug und wollten daran erinnern, dass es ihrer Meinung kein Einzelfall war. 

Die Kundgebungen und Demonstrationen in Bezug auf den Jahrestag von Hanau nahmen darauf Bezug und wollten daran erinnern, dass es ihrer Meinung kein Einzelfall war.  - SNA
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Die Kundgebungen und Demonstrationen in Bezug auf den Jahrestag von Hanau nahmen darauf Bezug und wollten daran erinnern, dass es ihrer Meinung kein Einzelfall war. 

© SNA / Lisa Meyer

Eine Masken- und Abstandspflicht waren von den Organisatoren vorgesehen und von den Demonstranten eingehalten.

Eine Masken- und Abstandspflicht waren von den Organisatoren vorgesehen und von den Demonstranten eingehalten. - SNA
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Eine Masken- und Abstandspflicht waren von den Organisatoren vorgesehen und von den Demonstranten eingehalten.

© SNA / Lisa Meyer

Menschen, welche von Rassismus betroffen sind, wurden eingeladen, um ihre Geschichten zu teilen. Auf dem Bild zu sehen ist eine Rednerin, die selbst im Wedding lebt und den Zuhörern ihre Lebensrealität näherbringt.

Menschen, welche von Rassismus betroffen sind, wurden eingeladen, um ihre Geschichten zu teilen. Auf dem Bild zu sehen ist eine Rednerin, die selbst im Wedding lebt und den Zuhörern ihre Lebensrealität näherbringt. - SNA
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Menschen, welche von Rassismus betroffen sind, wurden eingeladen, um ihre Geschichten zu teilen. Auf dem Bild zu sehen ist eine Rednerin, die selbst im Wedding lebt und den Zuhörern ihre Lebensrealität näherbringt.

© SNA / Lisa MeyerGedenkdemo Hanau Wedding
Gedenkdemo Hanau Wedding - SNA
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Gedenkdemo Hanau Wedding
© SNA / Lisa Meyer

Am Leopoldplatz wurde vor einem Transparent mit den Namen der Opfern eine Andachtsstelle eingerichtet.

Am Leopoldplatz wurde vor einem Transparent mit den Namen der Opfern eine Andachtsstelle eingerichtet. - SNA
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Am Leopoldplatz wurde vor einem Transparent mit den Namen der Opfern eine Andachtsstelle eingerichtet.

© SNA / Lisa Meyer

Dafür stellten die Veranstalter der Kundgebung den Teilnehmer:innen Kerzen zur Verfügung, um den Opfern zu gedenken.

Dafür stellten die Veranstalter der Kundgebung den Teilnehmer:innen Kerzen zur Verfügung, um den Opfern zu gedenken. - SNA
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Dafür stellten die Veranstalter der Kundgebung den Teilnehmer:innen Kerzen zur Verfügung, um den Opfern zu gedenken.

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