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Schweinfurt: Priester soll Mädchen missbraucht haben – Anwalt will Freispruch

Gericht (Symbolbild) - SNA, 1920, 18.02.2021
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Ein wegen sexuellen Missbrauchs einer Ministrantin in Schweinfurt angeklagter Priester möchte im Berufungsprozess einen Freispruch erreichen.
Das sagte sein Verteidiger nach Angaben der Deutschen Presse-Agentur am Donnerstag zu Verhandlungsauftakt im Landgericht. Bisher war unklar, warum der Angeklagte gegen das Urteil des Amtsgerichts Bad Kissingen vom vergangenen August Rechtsmittel eingelegt hat. „Tatsächlich ist das Ziel ein Freispruch“, erklärte der Anwalt des 43-Jährigen auf Nachfrage der Strafkammer.
Der Pfarrer war 2020 wegen Kindesmissbrauchs zu einem Jahr und vier Monaten Haft verurteilt worden. Das Schöffengericht setzte die Strafe zu drei Jahren Bewährung aus. Zudem sollte der Deutsche 1200 Euro an eine gemeinnützige Organisation zahlen.
Spielplatz im Flüchtlingslager Um Raquba im Ostsudan, das von der Organisation „Save the Children“ errichtet wurde. Dort fanden bislang viele infolge des Tigray-Konflikts in Äthiopíen geflüchtete Menschen Zuflucht.  - SNA, 1920, 18.02.2021
72 Millionen Kindern in Konfliktzonen droht sexuelle Gewalt – Studie
Der frühere Kaplan einer unterfränkischen Gemeinde hat nach Überzeugung der Anklage vor mehr als zehn Jahren das damals zwölfjährige Mädchen sexuell missbraucht. Auch die Staatsanwaltschaft hatte gegen das erste Urteil Berufung eingelegt mit dem Ziel, eine höhere Strafe für den katholischen Geistlichen zu erreichen.
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