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Facebook und Twitter wollen Regeln für Umgang mit schädlichen Inhalten entwickeln

© CC0 / XANDER_DEZ / PixabaySoziale Medien (Symbolbild)
Soziale Medien (Symbolbild) - SNA, 1920, 18.02.2021
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Neun der weltweit größten Tech-Riesen, darunter Facebook und Twitter, haben eine Partnerschaft gegründet, die einen Rahmen für den Umgang mit schädlichen Inhalten und Verhaltensweisen im Internet schaffen sollen. Darüber berichtet die Nachrichtenwebseite Axios am Donnerstag.
Demnach soll die Digital Trust & Safety Partnership – zu deren Mitgliedern Facebook, Google, Microsoft, Twitter, Discord, Pinterest, Reddit, Shopify und Vimeo gehören – ein Regelwerk bewährter Praktiken für den Umgang mit schädlichen Inhalten und Verhaltensweisen im Internet entwickeln. Das Rahmenwerk soll auf folgenden Grundsätzen basieren:
- Erkennung der Risiken für Missbrauch als Teil des Produktdesigns und Entwicklung der Wege, um Missbrauch zu verhindern;
- Aufstellung von klaren und einheitlichen Regeln für das Verhalten und die Inhalte der Nutzer;
- Umsetzung der Regeln (das Rahmenkonzept soll Beispiele für die besten Praktiken zur Umsetzung der Regeln, „einschließlich Investitionen in das Wohlbefinden und die Widerstandsfähigkeit von Teams, die mit sensiblen Materialien arbeiten“ beinhalten);
- Verfolgung der sich ändernden Risiken und Überprüfung der Wirksamkeit der Richtlinien bei der Beschränkung schädlicher Inhalte oder Verhaltensweisen;
- regelmäßige Berichte über Maßnahmen, die in Reaktion auf Beschwerden und bei der Umsetzung der Regeln ergriffen werden, sowie über andere „Aktivitäten im Zusammenhang mit Vertrauen und Sicherheit“.
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Allerdings sei es unwahrscheinlich, dass der Vorstoß die bestehenden Vorgehensweisen der einzelnen Unternehmen zur Moderation von Inhalten, die von ihren Nutzern erstellt werden, beeinflussen könnte, so das Nachrichtenportal. Die Partnerschaft ziele nicht darauf ab, eine branchenweite Definition von Hassreden oder Fehlinformationen zu schaffen, sondern wolle die internen Prozesse definieren, die Unternehmen verwenden sollten, um ihre eigenen Richtlinien zu entwickeln.

Die Verbesserung aller Best Practices und die Veröffentlichung dieses Dokuments ist, denke ich, ein Schritt auf dem Weg, hoffentlich mehr Vertrauen zwischen der Regierung und den Tech-Unternehmen zu schaffen“, sagte der ehemalige General Counsel bei der Redaktionsplattform „Medium“, Alex Feerst, der die Gruppe berät.

Laut der Nachrichtenwebseite fühlen sich die Tech-Firmen von US-Gesetzgebern bedroht, weil die Letzteren erwägen würden, Regeln zu ändern, für welche die Unternehmen auf ihren Plattformen haften. Die Internet-Riesen seien bestrebt, das öffentliche Vertrauen zurückzugewinnen.
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