Registrierung erfolgreich abgeschlossen!
Klicken Sie bitte den Link aus der E-Mail, die an geschickt wurde

Deutschland bleibt 2020 wichtigster europäischer Handelspartner für Iran

© SNA / Grigorij SyssojewRial- und Euro-Geldscheine (Symbolbild)
Rial- und Euro-Geldscheine (Symbolbild) - SNA, 1920, 18.02.2021
Abonnieren
Auch in der Krise führt Deutschland im Jahr 2020 die europäischen Exporte in die Islamische Republik mit großem Abstand zu seinen europäischen Mitbewerbern an.
Deutsche Firmen lieferten im Jahr 2020 Waren und Dienstleistungen im Wert von 1,56 Milliarden Euro nach Iran und zeigten sich damit - mit einem leichten Anstieg von 0,78 Prozent gegenüber dem Vorjahr - als stabiler Wirtschaftspartner Irans. Bemerkenswert findet Michael Tockuss, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Deutsch-Iranischen Handelskammer e.V. in Hamburg, dass die Importe Deutschlands aus dem Iran im Jahr 2020 deutlich angestiegen sind. Deutschland importierte für 273 Millionen Euro Waren aus dem Iran. Im Vorjahresvergleich eine Steigerung von sagenhaften 33 Prozent.

Deutschland Handelspartner Nummer Eins

„Natürlich sind diese Zahlen noch weit unter dem eigentlichen wirtschaftlichen Potential des Iran, aber, sie zeigen das klare Bekenntnis vieler deutscher Unternehmen zum Iran. Deutschland belegt unter den europäischen Staaten mit weitem Abstand Platz 1 der iranischen Handelspartner.“
Michael Tockuss
Geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Deutsch-Iranischen Handelskammer e.V.
Italien liegt mit 561 Millionen Euro Exporten nach Iran - etwa einem Drittel der Deutschen Exporte - auf Platz 2, vor den Niederlanden mit 363 Millionen Euro und Frankreich mit 254 Millionen Euro.
Aluminium-Barren vom russischen Unternehmen Rusal - SNA, 1920, 18.02.2021
Russischer Aluminium-Multi übernimmt deutschen Alu-Marktführer
Die gesamte EU exportierte 2020 Waren und Dienstleitungen für 3,75 Milliarden Euro nach Iran. Die deutschen Exporte machten dabei über 40 Prozent aller Exporte aus dem europäischen Wirtschaftsraum aus.
Für das Jahr 2021 sieht Tockuss die Chance zu einer deutlichen Steigerung der Wirtschaftsbeziehungen zum Iran.

„Mit dem neugewählten US-Präsidenten Biden, hoffen wir auf eine Rückkehr zum Atomabkommen und damit auf verbesserte politische Rahmenbedingungen für den Handel mit der Islamischen Republik Iran“.

Michael Tockuss
Geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Deutsch-Iranischen Handelskammer e.V.
Newsticker
0
Um an der Diskussion teilzunehmen,
loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich
loader
Chats
Заголовок открываемого материала