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99 Prozent der Covid-Toten hatten Vorerkrankung – Hamburger Obduktions-Studie

© REUTERS / WOLFGANG RATTAYCorona-Teststelle in Köln
Corona-Teststelle in Köln - SNA, 1920, 18.02.2021
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Nur bei einem Prozent der an Coronavirus verstorbenen Patienten in Hamburg sind laut einer Studie des Instituts für Rechtsmedizin am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) keine Vorerkrankungen nachgewiesen worden.
Im Rahmen der Studie seien 618 Obduktionen von Corona-Toten durchgeführt worden, berichtet der NDR. Demnach hatten die meisten Toten mehrere Vorerkrankungen, darunter Bluthochdruck, Nierenminderleistungen, Lungenerkrankungen, Tumore und Diabetes. Dabei seien drei Viertel der Corona-Toten älter als 75 Jahre gewesen. Die jüngste Verstorbene in Hamburg war Angaben zufolge 29 Jahre alt, der älteste 100 Jahre alt.
Behandlung eines Corona-Patienten im Uniklinikum Aachen - SNA, 1920, 18.02.2021
Therapieumstellung bei COVID-19-Erkrankten reduziert Risiko
Die Todesursache sei bei den meisten Corona-Toten eine Veränderung an der Lunge gewesen, sagte Benjamin Ondruschka, Direktor der Rechtsmedizin am UKE. Lungenentzündungen und multiples Organversagen würden folgen, so der Mediziner.

Coronavirus in Deutschland: Aktueller Stand

Das Robert-Koch-Institut (RKI) bestätigt insgesamt 2.360.606 Infektionen (Stand: 18.02.2021, 04:29 Uhr) mit dem Coronavirus in Deutschland, das ist ein Plus von 10.207 zum Vortag. Weitere 534 Todesfälle wurden gemeldet, insgesamt sind damit bislang 66.698 Menschen an dem Virus gestorben.
Der Höchststand von 1244 neu gemeldeten Todesfällen war am 14. Januar erreicht worden. Bei den binnen 24 Stunden registrierten Neuinfektionen war mit 33.777 am 18. Dezember der höchste Wert erreicht worden, er enthielt jedoch 3500 Nachmeldungen.
Genesen sind laut Internetseite des RKI rund 2.165.900 Menschen, rund 11.300 mehr als am Vortag. Aktuell gibt es in Deutschland 128.000 Menschen, die aktiv an Covid-19 erkrankt sind, 1600 weniger als am Vortag.
Die Sieben-Tages-Inzidenz lag am Donnerstag bei 57,1. Dieser Wert gibt an, wie viele Menschen je 100.000 Einwohner sich binnen sieben Tagen nachweislich angesteckt haben. Die Bundesregierung strebt einen Wert unter 50 an. Den höchsten Wert erreicht Thüringen: Dort liegt die Sieben-Tage-Inzidenz bei 119,5. Es folgt Sachsen-Anhalt mit einem Wert von 83,8. Der niedrigste Wert wird in Baden-Württemberg mit 41,5 verzeichnet.
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