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Deutscher Patientenschützer: Freie Wahl bei Impfstoff zurzeit unzulässig

© SNA / Wladimir TrefilowAstraZeneca-Impfstoff gegen Corona (Symbolfoto)
AstraZeneca-Impfstoff gegen Corona (Symbolfoto) - SNA, 1920, 17.02.2021
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Der Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch, hat sich gegen eine freie Wahlmöglichkeit beim Corona-Impfstoff gewandt. Er gab zu, dass in den nächsten Monaten nicht ausreichend Impfstoffe zur Verfügung stehen würden. „Deshalb muss priorisiert werden. Solange das so ist, kann es keine Wahlmöglichkeiten geben“, so Brysch.

Im Gespräch mit der „Rheinischen Post“ (Mittwoch) sagte der Stiftungschef: „Alle Impfstoffe haben ein reguläres Zulassungsverfahren durchlaufen und sind hochwirksam. Wie bei jedem anderen Serum können Reaktionen auftreten.“

Die Wirksamkeit des Impfstoffes des britisch-schwedischen Unternehmens AstraZeneca ist geringer. Deshalb hatte der Vorsitzende des Weltärztebundes, Frank Ulrich Montgomery, gefordert, dass medizinisches Personal und Pflegekräfte nicht diesen Corona-Impfstoff gespritzt bekommen. „Die geringere Wirksamkeit lässt sich nicht wegdiskutieren“, sagte Montgomery ebenfalls der „Rheinischen Post“. Er habe Verständnis für medizinisches Personal, dass sich nicht mit dem AstraZeneca-Impfstoff impfen lassen wolle.
Zuletzt hatte es zudem Berichte über eine geringere Wirksamkeit des AstraZeneca-Vakzins gegen neu aufkommende Virusvarianten gegeben. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt jedoch weiterhin die Anwendung des Impfstoffs.
Impfdose von AstaZeneca - SNA, 1920, 15.02.2021
Nach BioNTech-Corona-Impfstoff: WHO erteilt Notfall-Genehmigung für AstraZeneca-Vakzin
Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek hat eine Wahlmöglichkeit für Bürger beim Corona-Impfstoff abgelehnt. Die drei verfügbaren Impfstoffe seien regulär zugelassen und wissenschaftlich geprüft, sagte der CSU-Politiker in einem Interview mit der Bayern-2-Radiowelt am Mittwoch. Das gelte auch für den Impfstoff von AstraZeneca. Hintergrund sind Berichte über Nebenwirkungen nach Impfungen mit dem Wirkstoff des britisch-schwedischen Konzerns.
Es herrsche ein Mangel an Impfstoff, sagte Holetschek. Das Serum von AstraZeneca schütze vor schweren Verläufen einer Erkrankung. „AstraZeneca ist ein guter und sicherer Impfstoff“, so Holetschek. „Wir haben jetzt einfach noch zu wenig Impfstoff. Wir hoffen, dass es mehr wird. Aber jetzt geht es um die Einschätzung der Situation im Moment. Und da stehen die drei zur Verfügung, und das ist es eben kein Wunschkonzert“, betonte der Minister.
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