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Corona lässt die Löhne sinken: Höhere Einkommensverluste für Erwerbstätige als 2009

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Geld (Symbolbild) - SNA, 1920, 17.02.2021
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In der Corona-Krise sinken die Löhne der Deutschen. Gleichzeitig stiegen die Verbraucherpreise. Beschäftigte hatten somit 2020 ein Prozent weniger Gehalt als im Jahr davor, berichtet das Statistische Bundesamt.
Die Corona-Krise hat negative Auswirkungen auf die Einkommen der Menschen in Deutschland. Erstmals seit Beginn der Erhebungen 2007 sind im vergangenen Jahr die Nominallöhne zurückgegangen, berichtete am Mittwoch die Deutsche Presse-Agentur unter Berufung auf das Statistische Bundesamt in Wiesbaden.

Stärkere Rückgänge als in der Wirtschaftskrise 2009

Auf der Grundlage von vorläufigen Zahlen lagen die Bruttolöhne einschließlich von Sonderzahlungen durchschnittlich 0,6 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor. Da gleichzeitig die Verbraucherpreise um 0,5 Prozent gestiegen sind, blieben den Beschäftigten 2020 real rund ein Prozent weniger Gehalt als im Jahr 2019.
In der Statistik ist allerdings das Kurzarbeitergeld nicht berücksichtigt, das in der Corona-Krise für Millionen Erwerbstätige die Einkommensverluste zumindest abgefedert hat. Die Ausschläge nach unten sind 2020 wesentlich heftiger als in der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise 2009. Damals waren die nominalen Verdienste noch minimal um 0,2 Prozent gestiegen und die realen Verdienste um 0,1 Prozent gesunken.
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