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Zahnarzttermine auf Teneriffa: Iren finden Reise-Schlupfloch trotz Corona

© AP Photo / Joan MateuDie Menschen am Strand der Kanarischen Insel Teneriffa, Spanien, 1. März 2020.
Die Menschen am Strand der Kanarischen Insel Teneriffa, Spanien, 1. März 2020.  - SNA, 1920, 16.02.2021
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Da wegen der Corona-Pandemie Urlaubsreisen verboten sind, haben sich Tausende Iren etwas einfallen lassen und sind laut Medienberichten jüngst ins Ausland geflogen. Ein Schlupfloch in der Gesetzgebung soll ihnen dabei geholfen haben, nämlich dass Reisen erlaubt sind, wenn sie gesundheitlich notwendig sind.
Nun hätten zahlreiche Menschen Zahnarzttermine etwa in Spanien gebucht, berichtete das Internet-Portal „Politico“ am Dienstag. Dem Sender RTÉ Radio sagte eine Zahnarzthelferin auf der spanischen Kanaren-Insel Teneriffa, ihre Praxis erhalte täglich fünf bis sieben Terminanfragen von Iren, oft jungen Pärchen.
Normalerweise seien die Patienten ältere europäische Reisende, sagte sie. Diese Buchungswelle sei neu - und viele nähmen ihren Termin nicht wahr. „Da sie nicht auftauchen, haben wir begriffen, dass das nur eine Ausrede für einen Urlaub ist. Sie nehmen Menschen Termine weg, die sie brauchen und Schmerzen haben“, sagte sie. Wie „Politico“ berichtete, lehnen mehrere Praxen auf den Kanaren mittlerweile irische Patienten ab oder verlangen Vorkasse.
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Der irischen Polizei sind die Hände gebunden. Zwar seien bereits gegen Hunderte Menschen Geldstrafen von 500 Euro verhängt worden. Die Polizei hat aber kein Recht, die Reisenden an der Ausreise zu hindern, wenn sie Terminbestätigungen vorzeigen können. Weitere Ziele waren unter anderem Barcelona, die Türkei und Marokko. Die Behörden planen nun, die Geldstrafen deutlich auf 2000 Euro zu erhöhen. Polizeichef Drew Harris warnte Reisende, dass sie bei einem Verstoß gegen die Corona-Regeln verhaftet werden können.
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