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Trotz Verluste in eigenen Reihen: Macron hält am Anti-Terror-Einsatz in Afrika fest

© AFP 2020 / PHILIPPE DESMAZESFranzösische Soldaten im Norden Malis während der "Operation Barkhane", eines Anti-Terror-Einsatzes in der Sahelzone. 06, 2015
Französische Soldaten im Norden Malis während der Operation Barkhane, eines Anti-Terror-Einsatzes in der Sahelzone. 06, 2015 - SNA, 1920, 16.02.2021
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Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat am Dienstag in Paris nach einem Videotreffen mit Amtskollegen aus den G5-Sahelstaaten und weiteren Staats- und Regierungschefs angegeben, zunächst den Militäreinsatz gegen den islamistischen Terror im Sahelgebiet fortsetzen zu wollen.
„In den kommenden Monaten werden wir unsere Präsenz nicht verändern“, sagte Präsident Emmanuel Macron am Dienstag in Paris nach einem Videotreffen mit Kollegen aus den G5-Sahelstaaten und weiteren Staats- und Regierungschefs. Noch vor wenigen Wochen hatte der 43-Jährige angekündigt, er wolle den Einsatz anpassen. Seit Beginn vor gut sieben Jahren starben 57 französische Soldat
Mit zunehmendem Engagement von Partnern aus der Region und aus Europa könne sich der französische Einsatz dann ändern, sagte Macron. Wie viel Soldaten er dann für die gefährliche Mission brauchen wird, ließ er offen. Er setze sich auch dafür ein, dass die gemeinsame Truppe der G5-Sahel-Staaten ausreichend finanziert werde, nötig seien 40 Millionen Euro im Jahr. Es werde auch über ein Mandat der UN für diese Truppe gesprochen.
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Macron lobte EU-Länder wie Schweden, Estland, Tschechien oder Portugal, die sich bei der sogenannten Task Force Takuba in der Region beteiligen. „Die europäische Truppe Takuba ist mittlerweile an Ort und Stelle, die Zahl der Partner steigt“, bilanzierte Macron via Twitter. „Die Sahel-Koalition ist heute stärker.“ Deutschland ist bei diesem Einsatz nicht dabei. Paris pocht schon länger auf eine gerechte Lastenteilung bei dem Anti-Terror-Kampf, der alle Europäer angehe.
In dem riesigen Sahelgebiet, das sich südlich der Sahara vom Atlantischen Ozean bis zum Roten Meer erstreckt, sind zahlreiche Terrorgruppen aktiv. Die frühere Kolonialmacht Frankreich hat in der Region rund 5100 Soldaten seines Anti-Terror-Einsatzes „Barkhane“ im Einsatz. Zu den G5-Staaten der Region gehören Mali, Tschad, Niger, Mauretanien und Burkina Faso.
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