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Tiroler Verkehrslandesrätin: Corona-Grenzschließungen sind nicht die Lösung

© REUTERS / RALPH BROCKKontrolle an der Tiroler Grenze
Kontrolle an der Tiroler Grenze  - SNA, 1920, 16.02.2021
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Die Verkehrslandesrätin des österreichischen Bundeslands Tirol, Ingrid Felipe, hat Kritik an den strengeren Einreiseregeln in der Bundesrepublik geübt, berichtet dpa am Dienstag.
Grenzschließungen im gemeinsamen Europa seien keine Lösung in der Bekämpfung der Pandemie, sagte Felipe gegenüber dem Deutschlandfunk. Sie kritisierte vor allem die sehr kurzfristige Entscheidung der Bundesregierung, die Bestimmungen zu verschärfen. Besser wären gemeinsame Maßnahmen gewesen, glaubt sie. Als Resultat hätte man in Tirol wenig Zeit für entsprechende Vorbereitungen und die Verhinderung des Verkehrskollapses gehabt.
Berlin hat am Sonntag schärfere Einreiseregeln an den Grenzen zu Tschechien und zum österreichischen Bundesland Tirol eingeführt, um wegen der dort verbreiteten ansteckenderen Corona-Stämme Grenzübergänge strenger kontrollieren zu können. Ausnahmen gibt es zunächst für medizinisches Personal, Lastwagenfahrer und landwirtschaftliche Saisonkräfte.
Die österreichische Nationalflagge in Wien - SNA, 1920, 14.02.2021
„Überschießende Schritte“: Österreichs Regierung kritisiert deutsche Einreiseregeln
Die Regierung in Wien kritisierte am Sonntag die verschärften deutschen Kontrollen an der Grenze zu Österreich scharf. Dadurch soll es Schwierigkeiten auch für den innerösterreichischen Verkehr geben. Auch die EU-Kommission äußerte ihre Unzufriedenheit mit den deutschen Grenzkontrollen und Einreiseverboten. Laut der Kommission sollen EU-Länder den gemeinsamen Leitlinien folgen.
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